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Die Post stellt 1000 neue Briefträger ein.

Post stellt 1000 Briefträger ein

Bonn - Die Deutsche Post reagiert auf Engpässe bei der Zustellung und stellt befristet rund 1000 Briefträger neu ein.

Die Maßnahme sei auch eine Antwort auf Berichte und Kundenbeschwerden über verspätete oder ausgefallene Zustellungen, sagte ein Sprecher am Mittwoch in Bonn. Derzeit gebe es einen überdurchschnittlich hohen Krankenstand und auch relativ hohe Sendungsmengen. Dies habe in einigen Regionen, vor allem in Norddeutschland mit Hamburg, zu Ausfällen geführt. Bei Vertretungen sei zudem teilweise eine Kapazitätsgrenze erreicht worden.

Die Neueinstellungen seien für einen Übergangszeitraum gedacht, erläuterte Post-Sprecher Uwe Bensien. Es werde nun intern geprüft, was der Grund für verzögerte Zustellungen sei. Aus aktuellen Erhebungen seien bundesweit “keine signifikanten Probleme“ zu erkennen. Es handele sich daher wahrscheinlich um “regionale Einzelfälle“. Mit den Neueinstellungen solle die Situation regional kurzfristig entspannt werden. Die Post beschäftigt rund 80 000 Briefträger, die täglich im Schnitt 70 Millionen Briefe zustellen.

Die Post ist auch nach dem Auslaufen ihres staatlichen Monopols gesetzlich verpflichtet, dass im Jahresschnitt mindestens 80 Prozent der Briefe am nächsten Werktag den Empfänger erreichen. Die Post liege nach aktuellen Daten bei den Laufzeiten derzeit bei mehr als 95 Prozent, sagte Bensien. Es sei allerdings nicht vorgeschrieben, zu welcher Tageszeit der Bote an der Haustür sein müsse. Diese müsse nicht morgens oder vormittags sein, sondern könne auch nachmittags sein. Ziel der Post sei aber in Ballungsgebieten eine Zustellung bis spätestens 13.00 Uhr zu gewährleisten.

dpa

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