"Paysmart"

Deutsche Post macht bei mobilen Bezahldiensten mit

Bonn - Die Deutsche Post will im wachsenden Geschäft mit Handy-Bezahldiensten mitmischen. Deshalb will der Logistik-Riese das System Paysmart einführen.

Der Bonner Logistik-Riese kündigte am Montag das System Paysmart an, das ohne eine Kassenintegration auskommt. Das hat den Vorteil, dass es von jedem Händler ohne technische Aufrüstung eingesetzt werden kann.

Der Kunde muss zum Bezahlen seine PIN in der App eingeben und dann einen QR-Code einscannen, der im Geschäft angebracht ist. Dieser identifiziert den Laden und die Kasse. Dann muss der Kunde eine vom Händler genannte Zahl aus einer TAN-Liste sowie den Betrag in die App eintippen. Bei erfolgreicher Abbuchung wird dem Käufer eine Bestätigung mit zwei Piktogrammen angezeigt, die er dem Händler zeigen muss.

Das System wurde von der Software-Firma Valuephone entwickelt, die im vergangenen Jahr bereits das Bezahlen per Smartphone für Edeka organisiert hatte. Es soll zunächst in der Region Köln/Bonn verfügbar sein.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Air-Berlin-Generalbevollmächtigter pocht weiter auf Hilfe vom Steuerzahler
Der Generalbevollmächtigte für die konkurse Fluggesellschaft Air Berlin bekäftigt die Notwendigkeit einer Transfergesellschaft. Derweil wird Chef Thomas Winkelmann …
Air-Berlin-Generalbevollmächtigter pocht weiter auf Hilfe vom Steuerzahler
Opel-Betriebsrat gibt GM die Schuld an ineffizienten Strukturen
PSA-Chef Tavares erneuert seine Kritik an ineffizienten Strukturen bei der neuen Konzerntochter Opel. Der Betriebsrat des Rüsselsheimer Autobauers wiederum weist mit dem …
Opel-Betriebsrat gibt GM die Schuld an ineffizienten Strukturen
Weiter viele Stromabschaltungen wegen unbezahlter Rechnungen
Die Stromrechnung nicht bezahlt, die Mahnung ignoriert: Irgendwann ist es in der Wohnung kalt und dunkel. Stromsperren bleiben im reichen Deutschland ein Massenphänomen.
Weiter viele Stromabschaltungen wegen unbezahlter Rechnungen
Bietergefecht um Abertis: Zuviel für Hochtief?
Harakiri oder solides Geschäft? Der mögliche Milliarden-Deal des Essener Baukonzerns Hochtief zum Kauf des Mautstraßenbetreibers Abertis ist umstritten. Während …
Bietergefecht um Abertis: Zuviel für Hochtief?

Kommentare