+
Ein deutscher Leopard-Panzer bei einer Rüstungsmesse in Abu Dhabi

Hauptempfänger Algerien

Deutsche Rüstungsexporte bleiben auf hohem Niveau

Die deutschen Rüstungsexporte sind zuletzt leicht zurückgegangen - liegen aber immer noch auf enorm hohem Niveau. Viele Exporte gehen nach Algerien und Arabien.

Berlin - Die Bundesregierung hat im ersten Halbjahr 2017 Rüstungsexporte im Wert von 3,5 Milliarden Euro genehmigt und damit weniger als im Vorjahreszeitraum. Trotzdem handelt es sich um einen der höchsten Halbjahreswerte überhaupt. Das Wirtschaftsministerium teilte die Zahlen dem Linken-Abgeordneten Jan van Aken auf Anfrage mit. Die Aufstellung liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.

Wieder entfielen etwa 57 Prozent der Ausfuhren der deutschen Rüstungsindustrie auf Staaten außerhalb von EU und Nato. An erster Stelle der Empfängerländer liegt Algerien mit 1,025 Milliarden Euro. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate mit 189 Millionen Euro und Saudi-Arabien mit 99 Millionen Euro sind unter den zehn Hauptempfängern. Beide Länder sind am Jemen-Krieg beteiligt.

Zuletzt standen Rüstungsexporte an die Türkei in der Kritik. Das Wirtschaftsministerium prüfte die Praxis.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Merkel will Diesel-Fahrverbote per Gesetz erschweren
Was die Politik versäumte, ordnete die Justiz an: In mehreren deutschen Großstädten sollen Sperrzonen für ältere Diesel-Modelle ausgewiesen werden. Kanzlerin Merkel will …
Merkel will Diesel-Fahrverbote per Gesetz erschweren
Fiat Chrysler verkauft Zulieferer Magneti Marelli
London (dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler will seine Zuliefertochter Magneti Marelli für 6,2 Milliarden Euro an den japanischen Rivalen Calsonic Kansei verkaufen.
Fiat Chrysler verkauft Zulieferer Magneti Marelli
Drogeriemarkt-Kette will hunderte neue Filialen eröffnen - scheitert aber an diesem Problem
Eine Drogeriemarkt-Kette sieht in Deutschland enormes Potenzial für Neueröffnungen - kommt aber dennoch mit seinen Expansionsplänen nicht so voran wie gewünscht.
Drogeriemarkt-Kette will hunderte neue Filialen eröffnen - scheitert aber an diesem Problem
„Salz in offene Kundenwunden“ - wegen diesem Post beschwert sich sogar Kaufland bei Aldi
Debatten im Netz eskalieren schnell. Aldi Süd hat nun auf Facebook eine Grundsatz-Diskussion losgetreten - sogar Kontrahent Kaufland mischte sich ein.
„Salz in offene Kundenwunden“ - wegen diesem Post beschwert sich sogar Kaufland bei Aldi

Kommentare