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Die Luxustreter von Jimmy Choo wurden vor allem bekannt durch die Serie "Sex and the City".

Deutsche Unternehmerfamilie holt sich Luxus-Schuhmarke

London - Den Schuh hat sich die deutsche Milliardärsfamilie Reimann gerne angezogen: Über ihre Wiener Luxusgüter-Holding Labelux sicherte sich das Familienunternehmen die Luxus-Schuhmarke Jimmy Choo.

Die Super-Stöckel, vor allem durch die US-Serie “Sex and the City“ bekannt geworden, kosten im Laden im Schnitt gut 1000 Euro das Paar.

Jimmy Choo kostete Labelux einen Betrag von mehr als 500 Millionen Pfund (575 Mio Euro ), schrieb der britische “Guardian“ am Montag. Das ist laut “Guardian“ fast das Dreifache dessen, was die bisherigen Eigner, die Private-Equity-Gesellschaft TowerBrook Capital Partners LP , vor vier Jahren dafür bezahlten. Jimmy-Choo-Mitbegründerin Tamara Mellon bleibe als “Gesicht der Marke“ an Bord.

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Labelux war 2007 als Holding für Luxusmarken gegründet worden. Zu der Firma gehören unter anderem die Schweizer Luxus-Modemarke Bally, der Londoner Edel-Juwelier Solange Azagury-Partridge und die US-Modemarke Derek Lam. Labelux sieht im Luxussegment enormes Wachstumspotzenzial. Der weltweite Markt mit Luxusgütern werde von 168 Milliarden Euro auf 201 Milliarden im Jahr 2013 wachsen, prognostizierte das Unternehmen in einer Mitteilung.

Die Schuhmarke Jimmy Choo hatte im vorigen Jahr 150 Millionen Euro umgesetzt und wächst zweistellig. Labelux-Geschäftsführer Reinhard Mieck sagte, Jimmy Choo sei eine außergewöhnliche Marke mit hohem Wachstumspotenzial.

dpa

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