Deutscher Automarkt auf der Überholspur

- Brüssel - Der deutsche Automarkt ist im September überdurchschnittlich gewachsen. Die Zahl der Neuzulassungen stieg gegenüber September 2002 um 6,8 Prozent auf 284 000 Neufahrzeuge. Das teilt der Europäische Herstellerverband ACEA mit.

<P>Europaweit nahmen die Neuanmeldungen auf 1 363 206 Fahrzeuge zu, das ist eine Steigerung um 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Verband sprach von einem ermutigenden Signal in einem insgesamt schwachen wirtschaftlichen Umfeld. Als Gründe nannte der ACEA ein gewachsenes Verbrauchervertrauen und Sonderangebote mancher Hersteller.</P><P>Vom Wachstum profitieren die deutschen Hersteller allerdings nur unterdurchschnittlich. Langsamer als der europäische Markt wuchsen im September BMW (plus 3,3 Prozent verkaufter Fahrzeuge auf rund 64 400), der VW-Konzern (plus 3,1 Prozent auf 235 900) und die Opel-Mutter GM (plus 4,1 Prozent auf 141 600). Auch Peugeot/Citroë¨n legte nur 0,6 Prozent auf rund 186 400 Neuwagen zu. Der US-Konzern Ford beschleunigte seine Talfahrt, beim italienischen Autobauer Fiat sah es im September indes besser aus als im bisherigen Jahresverlauf. </P><P>Besser als der Gesamtmarkt entwickelte sich allerdings Daimler-Chrysler (plus 9,3 Prozent auf fast 89 000 Autos). Damit brach der deutsch-amerikanische Konzern in die Phalanx der japanischen Hersteller ein, die sich bis auf Honda besser als der Gesamtmarkt präsentierten. So hat Mazda in den ersten neun Monaten 2003 ein Absatzplus von 33,5 Prozent auf fast 160 000 Fahrzeuge erreicht, während der Gesamtmarkt um 1,5 Prozent schrumpfte. <BR></P>

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