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Deutscher Bank droht bei Tribune-Insolvenz Ausfall von Millionenkredit

Frankfurt/Main - Durch den Insolvenzantrag des US-Medienkonzerns Tribute droht der Deutschen Bank ein Zahlungsausfall im dreistelligen Millionenbetrag.

Der Deutschen Bank droht laut einem Medienbericht durch den Insolvenzantrag des US-Medienkonzerns Tribune ein Zahlungsausfall in dreistelliger Millionenhöhe. Die größte deutsche Bank habe dem Zeitungsriesen Kredite in Höhe von 737,5 Millionen Dollar (572 Mio Euro) gewährt, schrieb das US-Magazin "Editor & Publisher" in seiner Online-Ausgabe. Ein Sprecher der Deutschen Bank wollte den Bericht am Dienstag auf Anfrage nicht kommentieren.

Die Tribune Company, zu der Zeitungen wie "Los Angeles Times" und "Chicago Tribune" gehören, hatte am Montag Gläubigerschutz nach Kapitel elf des US-Insolvenzrechts beantragt. Auf dem Konzern lasten rund 13 Milliarden Dollar Schulden. Mit dem Antrag auf Gläubigerschutz hat Tribune nun die Chance, diesen Ballast abzuwerfen.

Nach der US-Bank J.P. Morgan Chase, der im Zusammenhang mit der Tribune-Insolvenz Zahlungsausfälle von 1,045 Milliarden Dollar drohten, sei die Deutsche Bank der zweitgrößte Gläubiger, heißt es in dem Bericht von "Editor & Publisher". Zu den weiteren Kreditgebern zählten unter anderem die Investmentfirma Angelo Gordon & Co und die Beteiligungsgesellschaft KKR.

dpa

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