Vier Tage vor Anschlag: Attentäter flog von Düsseldorf nach Manchester

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Deutschland exportiert soviel wie nie

Wiesbaden - Exportweltmeister Deutschland hat 2007 einen neuen Rekord aufgestellt und bleibt weltweit weiter Spitze.

Bereits in den ersten elf Monaten verkauften deutsche Firmen mehr Waren ins Ausland als im gesamten Jahr zuvor - trotz des starken Euro. Das teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit. "Das dürfte für den Titel Exportweltmeister reichen", sagte ein Statistiker.

2008 werde es ein Kopf-an-Kopf-Rennen um diesen Titel mit China geben. Die Aufwertung des Euro bremse die Exporte und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Firmen im außereuropäischen Ausland. In den ersten elf Monaten wurden Waren im Wert von 895,7 Milliarden Euro ausgeführt - damit übertrafen die Exporteure schon jetzt das Ergebnis vom Gesamtjahr 2006 mit 893 Milliarden Euro. Der Überschuss in der Außenhandelsbilanz - als Saldo von Exporten und Importen - betrug von Januar bis November 185,8 Milliarden Euro -auch das waren bereits rund 27 Milliarden Euro mehr als im gesamten Jahr 2006.

Somit steuert Deutschland auch beim Handelsüberschuss auf einen neuen Rekord zu. Für 2008 erwartet der Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA) ein Ausfuhrvolumen von mehr als einer Billion Euro. Der Ausblick ist wegen der Abschwächung der Weltkonjunktur und der Finanzkrise aber gedämpft. "Das Tempo verlangsamt sich, weil die Wirtschaft in den USA langsamer wächst und der starke Euro bremst", sagte Volkswirt Matthias Rubisch von der Commerzbank. Schon seit September ist der Zuwachs bei den Exporten kleiner geworden und im Gegensatz zu den Vormonaten nur noch einstellig. Im November 2007 betrug das Plus 3,2 Prozent auf 87,8 Milliarden Euro -dies war die zweitniedrigste Zuwachsrate in diesem Jahr.

Als Grund gelten der ungünstige Wechselkurs, aber auch statistische Effekte. Während die Ausfuhren in den Euro-Raum im November deutlich zulegten, schrumpfte der Export in Länder außerhalb der EU wegen des starken Euro um 6,6 Prozent. Die Importe lagen im November um 2,3 Prozent über Vorjahresniveau. Diesen geringen Zuwachs werten Ökonomen als Beleg für eine schwache Inlandsnachfrage im vierten Quartal. Insgesamt habe der Export aber wesentlich zum Wirtschaftswachstum beigetragen.

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