Dickes Plus bei Roche

Umsatz: - Basel - Der Schweizer Pharmakonzern Roche ist mit einem zweistelligen Umsatzplus ins Jahr gestartet. Die Erlöse nahmen im ersten Quartal um 16 Prozent auf 11,4 Milliarden Franken (rund 7,1 Mrd Euro) zu, wie das Unternehmen in Basel mitteilte.

Die Verkäufe der Pharmasparte erhöhten sich um 18 Prozent auf 9,1 Milliarden Franken. Damit übertraf Roche das Wachstum des Weltmarktes um das Dreifache. Der Geschäftsbereich Diagnostika steigerte den Umsatz um sechs Prozent auf 2,2 Milliarden Franken.

Gewinnzahlen für das Quartal nannte Roche nicht. Auch für das Gesamtjahr rechnete Konzernchef Franz Humer mit einem zweistelligen Umsatzplus und einer weitere Steigerung der Erträge.

Wachstumsmotoren in der Pharmasparte waren weiterhin die Krebsmedikamente. Auch das Grippemittel Tamiflu, das bei der Vogelgrippe beim Menschen wirksam ist, trug mit einem Plus 47 Prozent zum Umsatzanstieg bei.

Rund 80 Länder sowie Organisationen lagern im Rahmen der Pandemievorsorge weiterhin Tamiflu ein. Im Bereich Diagnostika legten vor allem die Diabetes-Produkte zu. Ihr Absatz stieg um elf Prozent. Dazu gehörten beispielsweise Blutzucker- Messsysteme.

2006 hatte Roche einen Rekordgewinn von 9,2 Milliarden Franken erzielt. Das waren 34 Prozent mehr als 2005. Der Umsatz war um 17 Prozent auf 42 Milliarden Franken gestiegen.

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