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Die Kastration ohne Betäubung bei Schweinen wird in zwei Jahren verboten.

Tierschutz

Diese Supermärkte verbannen Fleisch von betäubungslos kastrierten Schweinen

Osnabrück - In zwei Jahren wird es verboten, Eber ohne Betäubung zu kastrieren. Einige Supermaärkte verbannen das Fleisch betäubungslos kastrierter Schweine schon jetzt aus den Regalen.

Zwei Jahre vor dem gesetzlichen Verbot verbannen einige Einzelhändler Frischfleisch von betäubungslos kastrierten Schweinen aus ihren Läden. So wollen Aldi Nord und Aldi Süd vom 1. Januar an neben Fleisch von weiblichen Schweinen nur noch Fleisch von Ebern verkaufen. Eine Ausnahme gebe es bei Bio-Ware, teilte Aldi Nord mit. Rewe akzeptiert neben der Ebermast auch die Kastration unter Betäubung und die sogenannte Immunokastration, eine Art Impfung gegen den Ebergeruch.

Die männlichen Tiere werden bislang wenige Tage nach der Geburt ohne Betäubung kastriert, weil bei Eberfleisch die Gefahr besteht, dass es aufgrund von Hormonen beim Erhitzen unangenehm riecht. Die betäubungslose Kastration von Ferkeln ist gesetzlich ab 2019 verboten.

dpa

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