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Diesel in Bayern 17 Cent teurer als in Hamburg

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Ein Mann tankt an einer Tankstelle Diesel. Beim Dieselpreis zeigt sich derzeit laut ADAC „ein massives Nord-Süd-Gefälle“. © Julius-Christian Schreiner/dpa

Das Niedrigwasser am Rhein erschwert den Transport von Kraftstoffen. Das macht sich an den Tankstellen im Süden Deutschlands bemerkbar.

München - Die Autofahrer in Bayern müssen laut ADAC an den Tankstellen aktuell die höchsten Preise zahlen. Wie der Verein mitteilte, kostete Super E10 am Vormittag im Freistaat durchschnittlich 1,779 Euro und damit fast 16 Cent mehr als in Berlin. Diesel war mit 1,991 Euro über 17 Cent teurer als in Hamburg.

„Vom Niedrigwasser am Rhein, das auch den Transport von Kraftstoffen erschwert, sind Tankkunden im Süden stark betroffen“, teilte der ADAC mit. Allerdings machten Transportkosten nur einen sehr kleinen Teil der Spritkosten aus. Benzin koste in Berlin aktuell nur 1,621 Euro, in Hamburg 1,655 Euro - in Bremen dagegen 1,763 Euro je Liter. „Daraus ergibt sich ein Preisunterschied von 10,8 Cent allein zwischen den beiden benachbarten Hansestädten.“

Beim Dieselpreis zeige sich derzeit aber „ein massives Nord-Süd-Gefälle“, teilte der ADAC mit. Diesel ist laut ADAC aktuell am günstigesten in Hamburg mit einem Durchschnittspreis von 1,819 Euro und in Berlin mit 1,823 Euro. Verhältnismäßig preiswert sei Diesel auch in Niedersachsen, Brandenburg und Schleswig-Holstein. Am teuersten dagegen ist Diesel demnach in Bayern mit 1,991 Euro und in Baden-Württemberg mit 1,973 Euro je Liter im Schnitt. Auch Rheinland-Pfalz, Hessen und das Saarland zählten zu den teureren Regionen.

Der ADAC hat für die Untersuchung am Dienstag um 11.00 Uhr die Preise von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet. dpa

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