MAN Diesel will Kapazitäten für Schiffsmotoren stark ausbauen

Augsburg - Der Dieselmotorenbauer MAN Diesel will wegen einer starken weltweiten Nachfrage nach Schiffsmotoren seine Kapazitäten weiter ausbauen.

In den nächsten drei Jahren seien an fünf Produktionsstandorten Investitionen in Höhe von insgesamt 150 Millionen Euro geplant, um Montagekapazitäten und Prüfstände zu erweitern, sagte Vorstandschef Georg Pachta-Reyhofen bei der Bilanz-Pressekonferenz am Donnerstagabend in Augsburg. Damit solle die Produktion in den Werken Augsburg, Saint-Nazaire in Frankreich, Frederikshavn in Dänemark, Aurangabad in Indien und Velka Bites in Tschechien bis spätestens 2011 auf etwa 500 Motoren pro Jahr verdoppelt werden. Auch die Zahl der Mitarbeiter soll leicht steigen.

Der Schiffsmarkt habe sich im vergangenen Jahr mit "unglaublicher Dynamik" entwickelt, sagte Pachta-Reyhofen. Der Auftragseingang stieg bei MAN Diesel 2007 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Viertel auf knapp 3,4 Milliarden Euro. Der Umsatz der MAN-Tochter erhöhte sich um 21 Prozent auf 2,179 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte von 229 auf 313 Millionen Euro zu. Für 2008 rechnete Pachta-Reyhofen mit einem Auftragseingang von rund drei Milliarden Euro. Umsatz und Ergebnis sollen mindestens zweistellig wachsen.

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