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Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags e.V.

Eine letzte Chance 

DIHK: Atempause im Handelskonflikt muss für Entschärfung genutzt werden

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat Trumps verlängerte Schonfrist für die EU nicht kritisiert, sondern als nützliche „Atempause“ bezeichnet. 

Berlin - Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat die verlängerte Schonfrist für die EU im Handelsstreit mit den USA als "Atempause" bezeichnet. Diese biete die Chance, den Handelskonflikt zu entschärfen, erklärte der DIHK am Dienstag. Die Ausnahmen täuschten aber nicht darüber hinweg, "dass sich die USA über globale Handelsregeln hinwegsetzen, die sie einst mit initiiert haben". Dagegen müsse die EU "Zeichen setzen".

US-Präsident Donald Trump hatte am späten Montagabend (Ortszeit) die Befreiung der EU von den Strafzöllen auf Stahl und Aluminium um einen Monat bis zum 1. Juni verlängert. 

Lesen Sie auch: Trump verlängert Schonfrist bei US-Stahlzöllen - EU kritisiert die Entscheidung

Das Weiße Haus gab die Entscheidung weniger als vier Stunden vor Ablauf der bisherigen Frist bekannt. In der Erklärung hieß es aber, dass diese Verlängerung die "letzte" sein solle.

Hoffnung auf möglichst sachliche Gespräche

Der DIHK forderte, dass die "Akteure auf beiden Seiten des Atlantiks aber im Gespräch bleiben und möglichst bald zu sachlichen Verhandlungen kommen". Andernfalls bestehe die Gefahr einer Endlosspirale von Zollerhebungen. Für die deutschen Unternehmen sei wichtig, dass alle Akteure "nach verlässlichen Regeln und nicht unkalkulierbar und vornehmlich im Eigennutz agieren", mahnte der DIHK.

AFP

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