+
Eric Schweitzer: "Es wird Zeit für ein umfassendes Aufbruchssignal, den Investitionsstau in Deutschland zu lösen". Foto: Hannibal Hanschke

DIHK fordert Aktionsplan für mehr Wachstum

Berlin (dpa) - Angesicht der eingetrübten Konjunkturaussichten fordert der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) von der Bundesregierung einen Aktionsplan für mehr Wachstum: "Es wird Zeit für ein umfassendes Aufbruchssignal, den

Zunächst solle die Regierung einen sofortigen Stopp für weitere Belastungen verhängen, sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer der "Welt". Zweitens sollten Union und SPD ein Programm auflegen, um Investitionen zu mobilisieren. Drittens müssten staatliche Investitionen erhöht werden - vor allem müsse mehr Geld in die Infrastruktur wie Verkehrswege fließen, forderte Schweitzer.

Die fünf Wirtschaftsweisen hatten am Mittwoch ihre Konjunkturprognose für Deutschland für 2014 deutlich von 1,9 auf 1,2 Prozent gesenkt. Für 2015 erwarten die Ökonomen nur noch ein Wirtschaftswachstum von 1,0 Prozent.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trotz unerwartet starken Jahresstarts: US-Wirtschaft schwächelt
Deutlich besser ausgefallen als angenommen ist das Wirtschaftswachstum der Vereinigten Staaten unter Führung Trumps. Dennoch hat sie an Schwung verloren.
Trotz unerwartet starken Jahresstarts: US-Wirtschaft schwächelt
Dax geht etwas schwächer ins Wochenende
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat sich am Freitag mit leichten Verlusten ins Wochenende verabschiedet. Gute Wachstumszahlen aus der US-Wirtschaft halfen ihm, sein Minus …
Dax geht etwas schwächer ins Wochenende
„Vanille-Krise“: Schreck für Eisfreunde
Vanille ist die Lieblings-Eissorte der Deutschen. Bald könnten den Eisjüngern aber schmerzhafte Veränderungen ins Haus stehen.
„Vanille-Krise“: Schreck für Eisfreunde
Wirtschaftsforscher verteidigen deutschen Handelsüberschuss gegenüber USA
Auf dem G7-Gipfel kritisierte Donald Trump scharf den deutschen Handelsüberschuss gegenüber der USA. Jetzt reagiert das Institut der deutschen Wirtschaft Köln mit einer …
Wirtschaftsforscher verteidigen deutschen Handelsüberschuss gegenüber USA

Kommentare