News-Ticker: Polizei soll Attentäter von Barcelona erschossen haben

News-Ticker: Polizei soll Attentäter von Barcelona erschossen haben
+
Jedes vierte Unternehmen will in 2010 Stellen abbauen.

DIHK: Jedes vierte Unternehmen will Stellen abbauen

Berlin - Jedes vierte deutsche Unternehmen plant in den kommenden zwölf Monaten einen Abbau von Arbeitsplätzen. Das ergab eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

Mehr als 20.000 Unternehmen wurden von der DIHK befragt, wie die Tageszeitung “Die Welt“ berichtet. Vom Stellenabbau sind demnach vor allem gering qualifizierte Arbeitnehmer in der Industrie betroffen. Höherqualifizierte mit Hochschulabschluss brauchten sich dagegen kaum Sorgen um ihre Beschäftigung machen. In diesem Segment wollen die Unternehmen unter dem Strich mehr Mitarbeiter einstellen als entlassen. “Derzeit halten die Unternehmen erfreulicherweise weitgehend an ihren Stammbelegschaften fest“, sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann der “Welt“.

Dennoch müsse in den kommenden Monaten noch mit steigender Arbeitslosigkeit gerechnet werden. Nur jedes zehnte Unternehmen will der Umfrage zufolge in den kommenden zwölf Monaten neue Mitarbeiter einstellen. Dabei würden vor allem bei den Dienstleistern der Informationstechnologie, im Bereich Gesundheit und soziale Dienste und in der Pharmabranche Stellen aufgebaut. Von den befragten Unternehmen sahen sich 33 Prozent überhaupt nicht von der Krise betroffen, bei den kleinen Unternehmen mit bis zu neun Beschäftigten waren es sogar 44 Prozent.

Fast die Hälfte der Firmen reagiert mit Einstellungsstopps (42 Prozent) auf die Krise. Ein Drittel der Unternehmen hat die Arbeitszeit reduziert. 24 Prozent griffen zur Kurzarbeit, vor allem in der Industrie war es fast jedes zweite Unternehmen. Nur 13 Prozent reagieren mit einem Abbau der Stammbelegschaft. Bei den Autozulieferern ist es allerdings jedes dritte Unternehmen, und bei den Werkzeugmaschinenherstellern jedes vierte, das sich von Stammarbeitern trennt.

AP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Justiz: Keine Ermittlungen gegen Audi-Chef Stadler
Die Justiz in München und den USA hat den Audi-Ingenieur P. in der Dieselaffäre ins Visier genommen. Der packt aus. Für seine Verteidiger ist die Sache klar - für die …
Justiz: Keine Ermittlungen gegen Audi-Chef Stadler
Edeka räumt Regale leer - um ein klares Zeichen zu setzen
Große Verwunderung gab es am Samstag in der Hamburger Hafencity. Dort war ein Edeka-Supermarkt wie leer gefegt - und das mit Absicht. 
Edeka räumt Regale leer - um ein klares Zeichen zu setzen
Starinvestor Buffett unterliegt im Wettbieten um Oncor
Dallas/San Diego (dpa) - Der US-amerikanische Starinvestor Warren Buffett hat beim Bieterwettkampf um den texanischen Stromanbieter Oncor den Kürzeren gezogen.
Starinvestor Buffett unterliegt im Wettbieten um Oncor
Nach Pleite: Air Berlin verrammscht Inventar bei Ebay 
Was nach der Insolvenz genau mit Air Berlin passieren soll, ist unklar. Doch der erste Ausverkauf der Fluggesellschaft hat schon begonnen.  
Nach Pleite: Air Berlin verrammscht Inventar bei Ebay 

Kommentare