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Ab Freitag könnte es wieder zum Bahnstreik kommen.

Am Freitag könnte es ernst werden

Bahnstreik: DIHK warnt vor finanziellen Folgen

Berlin - Nach der Streikankündigung der Gewerkschaft GDL warnt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) vor massiven Schäden für die deutsche Wirtschaft.

Kunden der Deutschen Bahn müssen ab Freitag wieder mit Streiks der Lokführer rechnen. Die Führungsgremien der Gewerkschaft GDL haben am Mittwoch in Frankfurt den mittlerweile siebten Arbeitskampf in der Auseinandersetzung mit der Deutschen Bahn AG beschlossen. Den genauen Zeitpunkt wie auch die geplante Dauer des Streiks ließ die Gewerkschaft offen.

Bahnstreik als Konjunkturbremse

„Ein längerer Bahnstreik kann sich als Bremse für die Konjunktur erweisen“, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der „Bild“-Zeitung (Donnerstag). Täglich würden eine Million Tonnen Güter per Bahn transportiert, mehr als sechs Millionen Berufspendler seien auf die Bahn angewiesen. „Transportausfälle, Lieferengpässe und Arbeitszeitverlust zusammengenommen, steht nach mehreren Streiktagen schnell eine halbe Milliarde Euro auf der Schadensrechnung für die deutsche Wirtschaft“, rechnete Wansleben vor. Die Lokführergewerkschaft hatte am Mittwoch Streiks im Tarifkonflikt mit der Bahn angekündigt.

Bei der Deutschen Bahn droht ab Freitag ein neuer Streik der Lokführergewerkschaft GDL. Am Mittwoch und Donnerstag werde es keine Streiks geben, sagte eine Sprecherin der Gewerkschaft der Nachrichtenagentur AFP nach Beratungen des GDL-Hauptvorstands und der Tarifkommission. Die GDL werde rechtzeitig über den Zeitpunkt und die Dauer des Streiks informieren, teilte die GDL auf ihrer Website mit. Beide Gremien der GDL stimmten demnach einstimmig für einen neuen Arbeitskampf.

dpa

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