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Dingolfing liefert Ersatzteile in alle Welt - Werk ausgelastet

- Dingolfing/München - Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber hat in Dingolfing das neue Ersatzteil-Logistikzentrum von BMW eröffnet. Das Projekt sei ein klares Bekenntnis zum Automobilstandort Deutschland und ein wichtiges Signal für die Zukunft, erklärte Stoiber. Der Autobauer hat in den vergangenen zwei Jahren rund 145 Millionen Euro in das so genannte Dynamikzentrum investiert. "BMW beweist einmal mehr, dass man auch heute in Deutschland für wettbewerbsfähige Standortbedingungen sorgen kann", sagte der Ministerpräsident. Die niederbayerische Stadt habe unter rund 30 Bewerbern aus Deutschland und dem Ausland den Zuschlag bekommen.

Das neue Logistikzentrum soll künftig rund 3700 Händler in 150 Ländern mit Ersatzteilen versorgen. Derzeit werden nach Angaben des Autobauers bis zu 40 000 Bestellungen täglich bearbeitet. Die Zahl der in Dingolfing erhältlichen BMW-Artikel sei in den vergangenen Jahren von etwa 165 000 auf 240 000 gestiegen. Die Waren werden von 1800 Lieferanten aus der ganzen Welt in die niederbayerische Stadt geschickt. Die Produktpalette reicht vom Schlüssel bis zum Kotflügel. Der Warenein- und -ausgang summiert sich nach BMW-Angaben pro Tag auf bis zu 500 Lkw und 60 Seefrachtcontainer, die per Bahn transportiert würden.<BR><BR>Die ausgeklügelte Logistik vor Ort ermögliche innerhalb Deutschlands eine Lieferung der Artikel über Nacht. In Europa benötige der Service maximal 24 Stunden. Das neue Zentrum ergänzt die bisherige zentrale Teileauslieferung in Dingolfing. Das größte Gebäude auf dem neuen Gelände ist eine Logistikhalle mit 125 000 Quadratmetern. Die Hallen sind bis zu 18 Meter hoch.<BR><BR>Durch das neue Projekt wurden 200 neue Arbeitsplätze geschaffen, insgesamt sind in dem Dynamikzentrum rund 650 Mitarbeiter beschäftigt. Die neue Anlage ist nach BMW-Angaben bereits fast vollständig ausgelastet und soll in den nächsten Jahren für rund 20 Millionen Euro weiter ausgebaut werden. Insgesamt plant der Münchner Autobauer konzernweit in den kommenden fünf Jahren Investitionen in Höhe von 19 Milliarden Euro.<BR><BR>"Deutsche Autos werden nie billig sein, deswegen müssen sie immer die besten sein."<BR>Edmund Stoiber<P>In Dingolfing steht außerdem das weltweit größte BMW-Werk mit rund 22 000 Mitarbeitern.<BR><BR>"Deutsche Autos werden nie die billigsten sein, deswegen müssen sie immer die besten sein", sagte Stoiber. Die deutschen Automobilhersteller müssten deshalb bei zentralen Zukunftstechnologien wie dem so genannten Null-Emissions-Auto ganz vorne dabei sein. Gerade führende Hightech-Regionen der Welt wie Kalifornien hätten großes Interesse an der Entwicklung eines solchen Autos. <BR><BR></P><P><BR> </P>

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