Dietmar Hopp steht auf der VIP-Tribüne von Hoffenheim neben Franz Beckenbauer
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Dietmar Hopp (in der Mitte) bei seiner zweiten Liebe - bei der TSG Hoffenheim

Ausschüttung

Das sind die größten Dividendenzahler der Welt und in Deutschland

  • Kai Hartwig
    vonKai Hartwig
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  • Lena Bammert
    Lena Bammert
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Immer mehr Menschen versuchen, ihr Geld an der Börse zu vermehren. Die Fotostory zeigt, welche Unternehmen das meiste Geld an ihre Anleger ausschütten.

München - Aus seinem Geld noch mehr machen - davon träumt eigentlich jeder. Das kann mit dem Kauf einer Aktie funktionieren. Durch den Erwerb des Wertpapiers wird der Aktienbesitzer Anteilseigner eines Unternehmens.

Dadurch steht ihm in der Regel ein Anteil am Gewinn der jeweiligen Firma zu, die sogenannte Dividende. Diese wird entweder nach Ende des Geschäftsjahres oder quartalsweise über das Jahr verteilt an die Anteilseigner ausgeschüttet. Die Höhe der Ausschüttung hängt vom jeweiligen Gewinn des Unternehmens und dem Ausschüttungsanteil ab. Über die Höhe der Dividende stimmen die Aktionäre bei der Hauptversammlung des Unternehmens ab.

Ein wichtiger Indikator, der Aktionären dabei hilft, die Ausschüttungen zu vergleichen, ist sogenannte Dividendenrendite. Diese Prozentzahl setzt die ausgeschüttete Dividende zum aktuellen Börsenkurs der Aktie ins Verhältnis. Eine hohe Dividendenrendite ist für viele Anleger ein wichtiges Kriterium bei der Geldanlage. Errechnet wird die Dividendenrendite, indem die Höhe der Dividende pro Aktie durch den Kurs der Aktie geteilt, und anschließend mit der Zahl 100 multipliziert wird.

Wir haben für sie die deutschen und weltweiten Unternehmen mit den größten Dividendenausschüttungen zusammengestellt. Die Angaben basieren auf den Zahlen von Janus Henderson Investors.

Platz 10 in Deutschland: Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG

Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG - besser bekannt als Münchener Rück - hat im letzten Jahr knapp 1,5 Millionen US-Dollar an ihre Aktionäre ausgeschüttet. Die Versicherungsgruppe rangiert damit weltweit auf Platz 194.

Platz 9 in Deutschland: Bayerische Motoren Werke AG

1916 wurde BMW von Karl Rapp und Gustav Otto gegründet. Mehr als ein Jahrhundert später hat BMW im Jahr 2020 über 1,6 Milliarden US-Dollar an seine Aktionäre ausgeschüttet.

Platz 8 in Deutschland: Volkswagen AG

Der nächste Autobauer in unserer Rangliste ist Volkswagen. Herbert Diess (im Bild) leitet seit April 2018 die Geschicke der Weltmarke und legte sich erst kürzlich mit keinem geringeren als Elon Musk an. Dafür gab es im Internet eine Menge Spott. Und dennoch: Volkswagen hatte im Jahr 2020 eine Dividendenauszahlung von 1,6 Milliarden US-Dollar - und damit knapp 25 Millionen mehr als Konkurrent BMW. Der Wolfsburger Konzern verkauft weltweit die zweitmeisten Autos, nur Erzrivale Toyota brachte 2020 mehr Autos an Kund:innen.

Platz 7 in Deutschland: Deutsche Post AG

Aktionäre der Deutschen Post haben im abgelaufenen Jahr knapp 1,7 Milliarden US-Dollar an Dividende erhalten. Im weltweiten Vergleich liegt das Unternehmen damit auf dem 167. Platz. 1995 wurde das Unternehmen privatisiert, indem aus der Deutschen Bundespost die Deutsche Post wurde.

Platz 6 in Deutschland: SAP SE

Dietmar Hopp ist wohl derjenige, der den meisten Deutschen als Erstes in den Sinn kommt, wenn sie an SAP denken. Hopp (im Bild in der Mitte zu sehen) ist einer der fünf Gründer der Firma und Mäzen beim Bundesliga-Verein TSG Hoffenheim. Und mit SAP steht auch erste große Sprung in unserer deutsch-internen Rangliste: Lag die die Dividendenauszahlung der bisherigen Unternehmen bei maximal 1,7 Milliarden US-Dollar, knackt SAP die 2-Milliarden-Marke. 2,13 Milliarden US-Dollar wurden im Jahr 2020 an die Aktionäre ausgezahlt. Der Softwarekonzern rangiert damit weltweit auf dem 122. Rang.

Platz 5 in Deutschland: Bayer AG

Und wenn wir schon beim Fußball sind: Von Hoffenheim nach Leverkusen. Der Klub im Westen wurde vom Unternehmen Bayer gegründet und wird bis heute von ihm unterstützt. Wichtig ist in unserem Fall aber natürlich vor allem, was auf dem Börsenpakett passiert. Und dort schüttete Bayer 2020 fast drei Milliarden US-Dollar an die Aktionäre aus.

Platz 4 in Deutschland: Deutsche Telekom AG

Europas größtes Telekommunikationsunternehmen ist bekannt für seine stabile Dividendenrendite. Im abgelaufenen Jahr wurden insgesamt 3,2 Milliarden US-Dollar ausbezahlt (weltweit Platz 71). Die Deutsche Telekom knackt damit in unserem „deutschen“ Ranking als erstes Unternehmen die 3-Milliarden-Marke.

Platz 3 in Deutschland: BASF SE

Die BASF SE („Badische Anilin- & Soda-Fabrik“) beschäftigt weltweit über 100.000 Mitarbeiter an fast 400 Produktionsstandorten in mehr als 80 Ländern. So viel kurz und knackig zum in Ludwigshafen am Rhein ansässigen Chemiekonzern. Im Jahr 2020 kam das Unternehmen auf eine Dividendenausschüttung von über 3,4 Milliarden US-Dollar. Der drittbeste Wert in Deutschland, weltweit macht das Platz 67.

Platz 2 in Deutschland: Siemens AG

Die Geschicke der Siemens AG werden künftig nicht mehr von Joe Kaeser (links), sondern von Roland Busch geleitet. Mit einer Dividendenausschüttung von über 3,6 Milliarden US-Dollar schafft es das Unternehmen mit Sitz in München und Berlin auf Rang zwei unserer deutschen Unternehmensliste, aufRang 64 weltweit.

Platz 1: Allianz SE

Am meisten Dividende im Jahr 2020 hat in Deutschland ein Versicherungskonzern ausgeschüttet. Die Rede ist natürlich von der Allianz. Die hat 4,3 Milliarden US-Dollar an ihre Aktionäre weitergegeben. Weltweit reicht das immerhin zu einem beachtlichen 51. Rang.

Aber welche Unternehmen haben weltweit die meisten Rendite ausgeschüttet? Dieser Frage widmen wir uns im zweiten Teil unserer Fotostory:

Platz 20: AbbVie Inc.

Das Pharmaunternehmen AbbVie, das auch eine Firmenzentrale in Wiesbaden unterhält (siehe Foto), forscht vor allem in den Bereichen Immunologie, Onkologie, Neurologie und Virologie. Das Pharmaunternehmen zahlt für das Jahr 2020 insgesamt 7,31 Milliarden US-Dollar Dividende.

Richard A. Gonzalez: Bleibt seinem Unternehmen treu

Das US-amerikanische Biotechnologieunternehmen AbbVie entstand im Jahre 2013 mit der Abspaltung vom Pharma-Großkonzern Abbott Laboratories, der seit dem 19. Jahrhundert existiert und aufgrund seiner Preiserhöhung des HIV-Medikaments Norvir von 1,71 Dollar auf 8,57 Dollar in der Kritik stand. Richard A. Gonzalez, der aktuelle AbbVie-Chef, arbeitete zuvor 30 Jahre für Abbott Laboratories. Die Dividendenrendite* des Unternehmens lag bei 4,57 Prozent.

Platz 19: Philip Morris International Inc.

Philip Morris International Inc. wurde ebenfalls im 19. Jahrhundert gegründet und ist mittlerweile der weltweit größte Hersteller von Tabakprodukten in der Privatwirtschaft. Zu dem nordamerikanischen Konzern gehören einige der meistverkauftesten Zigarettenmarken, wie Marlboro, L&M und Chesterfield. Die gesamte Dividendenausschüttung für 2020 liegt bei 7,33 Milliarden US-Dollar.  

Louis Camilleri: Philip Morris-Aus nach Corona

Mitverantwortlich für die Geschicke des Unternehmens war lange Louis Camilleri als CEO von Philip Morris International. Wie das Handelsblatt berichtete, trat Camilleri im Dezember 2020 nach einer überstandenen Corona-Erkrankung überraschenderweise von all seinen Ämtern zurück.  

André Calantzopoulos: Soll Philip Morris fit für eine rauchfreie Zukunft machen

Sein Nachfolger wurde André Calantzopoulos, ein griechischer Geschäftsmann. Er ist derzeitiger Vorstandsvorsitzender von Philip Morris International. Aufgrund der Werbetaktiken und Arbeitsbedingungen wird der Konzern, der sich laut eigenen Angaben für eine „rauchfreie Zukunft“ per Zigaretten-Alternativen einsetzt, immer wieder von Umwelt- und Datenschutzgruppen kritisiert. Die Dividendenrendite* des Tabakunternehmens lag 2020 bei guten 4,57%.

Platz 18: Royal Dutch Shell Plc.

Der britisch-niederländische Mineralöl- und Erdgaskonzern Royal Dutch Shell besteht seit 2005 in seiner aktuellen Konstellation. Er ging aus der 1907 in Den Haag gegründeten Shell Gruppe hervor. Die Marke Shell wurde bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert gegründet. Das heutige Unternehmen ist in über 140 Ländern vertreten und beschäftigt rund 83.000 Mitarbeiter auf der ganzen Welt. Royal Dutch Shell erreichte eine Dividendenrendite* von 6,55%.

Ben van Beurden: Seit Jahrzehnten im Unternehmen

Als CEO von Royal Dutch Shell fungiert der Niederländer Ben van Beurden. Der 62-Jährige studierte Chemieingenieurswesen an der Technischen Universität Delft und ist schon mehr als 30 Jahren in verschiedenen Positionen für Royal Dutch Shell tätig. Im Januar 2014 übernahm er die Nachfolge von Peter Voser. 2020 konnte er eine Dividendenausschüttung von 7,49 Milliarden US-Dollar vornehmen.   

Platz 17: NortonLifeLock Inc.

Als Entwickler von Sicherheitssoftware für Privatanwender machte sich NortonLifeLock einen Namen. Den Hauptsitz hat das US-Unternehmen in Tempe im Bundesstaat Arizona. Gegründet wurde es 1982 von Gary Hendrix unter dem Namen Symantec. NortonLifeLock kam auf eine Dividendenrendite* von 2,41%.  

Vincent Pilette: Frischer Wind für NortonLifeLock

Ende 2019 übernahm Vincent Pilette den Posten des CEO bei NortonLifeLock. Der Finanzexperte arbeitete zuvor auch schon bei anderen Größen der IT-Branche, wie dem Computerzubehör-Hersteller Logitech. NortonLifeLock schüttet für das jüngste Geschäftsjahr insgesamt 7,50 Milliarden US-Dollar aus.   

Platz 16: The Procter & Gamble Company

Der US-Konzern Procter & Gamble ist auf den Verkauf von Konsumgütern spezialisiert und wurde von zwei Einwanderern gegründet. Der Engländer William Procter und sein irischer Schwager James Gamble hoben das Unternehmen 1837 in Cincinnati aus der Taufe.  

David S. Taylor: Über drei Jahrzehnte bei P&C

Mit David S. Taylor ist ein langjähriger Konzernmitarbeiter der aktuelle CEO von Procter & Gamble. Der Absolvent der Duke University bekam direkt nach seinem Studium im Jahr 1980 einen Job beim Unternehmen. Procter & Gamble konnten eine Dividendenrendite* von 2,24% und eine Dividendenausschüttung von 7,72 Milliarden US-Dollar erreichen.

Platz 15: Novartis AG

Das Biotechnologie- und Pharmaunternehmen Novartis ist in der Schweiz beheimatet. In Basel entstand der Konzern 1996 aus einer Fusion der beiden Pharmaunternehmen Ciba-Geigy und Sandoz. Zum damaligen Zeitpunkt handelte es sich um die weltweit größte Unternehmensfusion. Novartis kam auf eine Dividendenrendite* von 3,53% und eine Dividendenausschüttung von 7,88 Milliarden US-Dollar.

Vasant Narasimhan: US-Manager leitet Novartis

Der US-Amerikaner Vasant Narasimhan absolvierte ein Medizin-Studium an der Harvard Medical School. Im Jahr 2005 begann er bei Novartis. Dort wurde er im Februar 2018 zum CEO des Unternehmens befördert.

Platz 14: Total SE

Aus Frankreich stammt das Mineralölunternehmen Total. Es wurde 1924 gegründet. Mit weit über 10.000 Tankstellen in ganz Europa ist der Konzern gut vernetzt - auch in Deutschland. Total erzielte eine Dividendenrendite* von 7,59%. Das entspricht...  

Patrick Pouyanné: Aus der Politik in die Wirtschaft

... einer Dividendenausschüttung von 7,92 Milliarden US-Dollar. Total-CEO ist derzeit der Franzose Patrick Pouyanné. Er schlug zunächst eine Karriere in der Politik ein und arbeitete seit 1980 im Industrieministerium. Es folgten Posten im Kabinett des französischen Premierministers und anderen Ministerialbehörden. 1997 schloss Pouyanné sich der Total-Gruppe an, zunächst als Generalsekretär in Angola. Inzwischen leitet er die Geschicke des Konzerns seit Oktober 2014. 

Platz 13: Nestlé SA

Als größter Nahrungsmittelkonzern der Welt ist Nestlé bekannt. Das Unternehmen aus der Schweiz wurde vom gebürtigen Deutschen Heinrich Nestle Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet. In der jüngeren Vergangenheit war Nestlé häufig auch Gegenstand kontroverser Diskussionen. Der Konzern sah sich diversen Vorwürfen (u.a. Kinderarbeit, Tierversuche, Umweltzerstörung) ausgesetzt.  

Ulf Schneider: Schweizer Konzern Nestlé vertraut einem Deutschen

Seit 2017 steht ein Deutscher an der Spitze von Nestlé: Ulf Schneider ist der aktuelle CEO des Schweizer Konzerns. Zuvor hatte er schon bei Fresenius in leitenden Positionen gearbeitet. Vom Handelsblatt wurde Schneider 2012 zum „Manager des Jahres“ gekürt. Ein Jahr später bedachte ihn das Manager Magazin mit seiner gleich genannten Auszeichnung. 2020 konnte er mit seinem Unternehmen eine Dividendenrendite* von 2,59% und eine Dividendenausschüttung von 8,23 Milliarden US-Dollar vorweisen.

Platz 12: Pfizer Inc.

Spätestens seit der Corona-Pandemie ist der Pharmakonzern Pfizer weltweit ein Begriff. Dem US-Unternehmen, das 1849 vom deutschstämmigen Karl Pfizer und dessen Cousin Charles F. Erhart in New York gegründet wurde, gelang gemeinsam mit Biontech die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs. Zuletzt wurden eine Dividendenrendite* von 4,13% und eine Dividendenausschüttung von 8,44 Milliarden US-Dollar erreicht.  

Albert Bourla: Gelernter Tierarzt führt Pharmariesen

Der Grieche Albert Bourla leitet den Pharmakonzern Pfizer seit Januar 2019. Der gelernte Tierarzt promovierte an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Aristoteles-Universität Thessaloniki. Er kam 1993 zu Pfizer und stieg über verschiedene Stationen in seine heutige Position auf.

Platz 11: China Mobile Limited

Rein nach der Kundenzahl bemessen ist China Mobile der größte Mobilfunkanbieter der Welt. Das Unternehmen mit Sitz in Hongkong wurde 1997 gegründet. Es wird staatlich kontrolliert. China Mobile konnte eine Dividendenrendite* von 7,36% vorweisen.  

Yang Jie: Das Gesicht des chinesischen Mobilfunkgiganten

Als Chairman von China Mobile fungiert der Chinese Yang Jie. Er löste 2019 den langjährigen Unternehmensboss Li Yue ab. Insgesamt betrug die Dividendenausschüttung von China Mobile im Jahr 2020 8,59 Milliarden US-Dollar.  

Platz 10: Taiwan Semiconductor Manufacturing Company

Bei der Taiwan Semiconductor Manufacturing handelt es sich um den drittgrößten Halbleiterhersteller der Welt - hinter Intel und Samsung. Das Unternehmen wurde 1987 gegründet und hat seinen Firmensitz in der taiwanesischen Stadt Hsinchu. Zum Jahreswechsel stand eine Dividendenausschüttung von 8,76 Milliarden US-Dollar zu Buche.

C. C. Wei: Erbe des Firmengründers Morris Chang

Derzeit ist C.C. Wei der CEO der Taiwan Semiconductor Manufactoring Company, für die eine Dividendenrendite* von 1,89% zu Buche steht. Er löste auf dieser Position den jahrelangen Unternehmensboss Morris Chang (im Bild) ab, der die TSMC auch gegründet hatte.  

Platz 9: Chevron Corporation

Das US-Unternehmen Chevron Corporation ist ein weltweit aufgestellter Energiekonzern. Seinen ursprünglichen Vorgänger hat der Konzern mit Sitz im kalifornischen San Ramon in der 1879 gegründeten „Pacific Coast Oil Company“.  

John Watson: Chevron setzt auf Kontinuität

Chevron-CEO John S. Watson studierte an der Universität von Kalifornien. Er blieb dem US-Bundesstaat auch nach seinem Studium treu und heuerte 1980 bei dem dort ansässigen Energiekonzern Chevron an. Dort arbeitet er bis heute und konnte 2020 mit einer Dividendenrendite* von 6,11% und einer Dividendenausschüttung von 9,65 Milliarden US-Dollar aufwarten.

Platz 8: Verizon Communications Inc.

Der Telekommunikationskonzern Verizon Communications stammt aus den USA. Das Unternehmen mit Hauptsitz in New York wurde 2000 gegründet. Verizon Communications entstand durch die Fusion von Bell Atlantic Corporation und GTE Corporation. Zuletzt wurden eine Dividendenrendite* von 4,21% erzielt.  

Hans Vestberg: Ein Schwede führt den US-Konzern

Mit Hans Vestberg hat Verizon Communications einen Schweden als CEO an der Unternehmensspitze. Seit August 2018 bekleidet er diese Position. Zuvor war Vestberg als Finanzvorstand in seiner Heimat bei Ericsson tätig. Zuletzt konnte er die Anleger mit einer Dividendenausschüttung von 10,23 Milliarden US-Dollar erfreuen.

Platz 7: Johnson & Johnson

Der Konzern Johnson & Johnson aus den USA stellt sowohl Pharmaprodukte als auch Konsumgüter her. Er wurde 1886 von den drei Brüdern Robert Wood Johnson I, James Wood Johnson und Edward Mead Johnson gegründet, Hauptsitz ist New Jersey. Johnson & Johnson kam auf eine Dividendenrendite* von 2,53% und eine Dividendenausschüttung von 10,48 Milliarden US-Dollar.  

Alex Gorsky: Erst zum Militär, dann Konzernchef

Der CEO von Johnson & Johnson heißt derzeit Alex Gorsky. Der Unternehmer schlug zunächst eine Militärlaufbahn ein. Gorsky brachte es nach der Ausbildung an einer Militärakademie bis zum Captain. Seit 1988 ist er bei Johnson & Johnson angestellt. Im April 2012 wurde er CEO des Unternehmens.

Platz 6: China Construction Bank Corp.

Die China Construction Bank (CCB) ist eine der vier größten Geschäftsbanken im Reich der Mitte. Gegründet wurde sie 1954, ihr Hauptsitz ist Peking.  

Tian Guoli: Boss der CCB

Seit 2017 führt der chinesische Manager Tian Guoli die CCB als Chairman an. Schon seit Ende der 1990er Jahre arbeitet er bei der CCB, die 2020 mit einer Dividendenrendite* von 5,10% und eine Dividendenausschüttung von 10,85 Milliarden US-Dollar aufwarten konnte.

Platz 5: JPMorgan Chase & Co.

Als aktuell größte US-Bank gilt JPMorgan Chase & Co. Das börsennotierte Unternehmen entstand 2000, als die Chase Manhattan Bank und J.P. Morgan & Co. miteinander verschmolzen. Deren Ursprung geht bis in das 19. Jahrhundert zurück. Die Dividendenrendite* der Großbank lag bei 2,83%.

James Dimon: CEO der größten US-Bank

Der CEO von JPMorgan Chase und Co. ist Nachfahre griechischer Einwanderer. James Dimon führt die Bank seit Ende 2005. 2014 machte Dimon seine Krebserkrankung öffentlich, gab seinen Posten allerdings trotzdem nicht auf. Sein Unternehmen schüttete in totalen Zahlen 11,05 Milliarden US-Dollar als Dividende aus.

Platz 4: Apple Inc.

Das Technologieunternehmen aus den USA erfreut sich dank seiner innovativen Produkte weltweiter Beliebtheit. Apple wurde 1976 als klassische Garagenfirma gegründet - von dem Trio Steve Wozniak, Steve Jobs und Ron Wayne. Gerade die Erschaffung des iPods (2001), des iPhones (2007) und des iPads (2010) brachten Apple riesigen Erfolg.

Tim Cook: Der Herr der Äpfel

Nach seinem Studium an der Duke University arbeitete Tim Cook bei IBM, ehe er sich 1998 Apple anschloss. Den mittlerweile verstorbenen Steve Jobs, Cooks Vorgänger als Apple-CEO, vertrat er mehrfach während dessen krankheitsbedingten Auszeiten. Seit 2011 ist Cook der neue CEO von Apple. Die Dividendenrendite* des Unternehmens lag jüngst bei 0,61%, die Dividendenausschüttung liegt insgesamt bei 13,91 Milliarden US-Dollar.   

Platz 3: Exxon Mobil Corp.

Der Mineralölkonzern wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts gegründet - damals noch unter dem Namen „Standard Oil Company.“ Die Firma gehörte dem ersten Milliardär der Geschichte: John D. Rockefeller. Den heutigen Namen trägt das Unternehmen seit 1999 durch den Zusammenschluss von Exxon (Standard Oil of New Jersey) und Mobil Oil (Standard Oil Company of New York). Für 2020 liegt die Dividende bei 14,7 Milliarden US-Dollar.

Ex-CEO Rex Tillerson heuerte bei Trump-Regierung an

Geleitet wird einer der größten Mineralölkonzerne der Welt, für den zuletzt eine Dividendenrendite* von 8,37% zu Buche stand, von Darren Woods. Der langjährige Mitarbeiter von Exxon Mobil übernahm 2017 die Geschicke von Rex Tillerson.

Platz 2: AT&T Inc.

Das größte und wertvollste Telekommunikationsunternehmen der Welt schüttete jüngst Dividenden im Wert von fast 15 Milliarden US-Dollar aus. Wie viele andere US-Unternehmen hat die Firma ihren Sitz im texanischen Dallas. Gegründet wurde sie 1877 von Alexander Graham Bell, der als (einer der) Erfinder des Telefons gilt.

John Stankey: Chef mit Stallgeruch

AT&T hatte lange Zeit eine Monopolstellung in Nordamerika. Über eine Millionen Menschen arbeiteten zeitweise für das Telekommunikationsunternehmen, dessen Dividendenrendite* 2020 bei 7,23% lag. Einer von ihnen: John Stankey. Seit Mitte der 90er ist er im Unternehmen tätig, seit Juli 2020 nun als CEO der Firma. Zuvor war Stankey (links) bereits CEO von Warner Media.

Platz 1: Microsoft Corporation

Über 15,8 Milliarden US-Dollar hat Microsoft im letzten Jahr an seine Aktionäre ausgeschüttet. Top-Wert in unserer Liste. Die Dividendenrendite* liegt jedoch „nur“ bei 0,94%. Das Unternehmen, das 1975 von Bill Gates und Paul Allen gegründet wurde, zählt auch heute noch zu den wertvollsten Marken und Unternehmen der Welt.

Erst drei Geschäftsführer in der Microsoft-Historie

Der Soft- und Hardware-Gigant wird auch heute noch mit Bill Gates in Verbindung gebracht. Und das, obwohl der Milliardär bereits seit Juli 2008 nicht mehr für Microsoft arbeitet. Seit 2014 leitet nun Satya Nadella das Unternehmen - als dritter Geschäftsführer von Microsoft überhaupt.

*alle angegebenen Dividendenrenditen beziehen sich auf den Kurs vom 31.12.2020.

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