+
Gert Wagner, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, fordert höhere Löhne in Deutschland.

DIW-Chef Wagner dringt auf Lohnerhöhungen

Darmstadt - Zehn Jahre lang dsind die Nettolöhne kaum gestiegen. Jetzt fordert der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Gert Wagner, höhere Löhne für deutsche Arbeitnehmer.

Damit solle der Binnenmarkt gestärkt werden, schrieb der DIW-Vorstandsvorsitzende in einem Gastbeitrag für das “Darmstädter Echo“ (Mittwochausgabe). Deutschland könne nicht erwarten, dass nun andere Länder den Gürtel enger schnallten, die Bundesrepublik selbst aber am Wirtschaftsmodell “Exportpanzer“ festhalte.

Wagner kritisierte, dass seit etwa zehn Jahren die Nettolöhne trotz Steuersenkung kaum mehr gestiegen seien. Die Arbeitsagentur hatte am Dienstag bekanntgegeben, dass die Zahl der Arbeitslosen im Vorjahr auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren gesunken war.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mögliche Vorentscheidung über Verkauf von Air Berlin
Berlin (dpa) - Bei der insolventen Air Berlin könnte heute eine Vorentscheidung über den Verkauf an Investoren fallen. Die drei Gläubigerausschüsse des Dachkonzerns, der …
Mögliche Vorentscheidung über Verkauf von Air Berlin
US-Notenbank lässt Leitzins unverändert
Die US-Notenbank will den Märkten weiter Kapital entziehen. Nach zwei Zinsanhebungen sollen im Oktober erste kleine Teile des riesigen Anleihenberges verkauft werden, …
US-Notenbank lässt Leitzins unverändert
Handel mit HTC-Aktien für "wichtige Ankündigung" ausgesetzt
Taipei (dpa) - Der Handel mit Aktien des Elektronik-Konzerns HTC wird inmitten von Spekulationen über einen Verkauf des Smartphone-Geschäfts an Google ausgesetzt.
Handel mit HTC-Aktien für "wichtige Ankündigung" ausgesetzt
Kaum Bewegung am Aktienmarkt vor Aussagen der US-Notenbank
Frankfurt/Main (dpa) - Vor dem Leitzinsentscheid der US-Notenbank Fed sind die Anleger am deutschen Aktienmarkt in Deckung geblieben.
Kaum Bewegung am Aktienmarkt vor Aussagen der US-Notenbank

Kommentare