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Gert Wagner, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, fordert höhere Löhne in Deutschland.

DIW-Chef Wagner dringt auf Lohnerhöhungen

Darmstadt - Zehn Jahre lang dsind die Nettolöhne kaum gestiegen. Jetzt fordert der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Gert Wagner, höhere Löhne für deutsche Arbeitnehmer.

Damit solle der Binnenmarkt gestärkt werden, schrieb der DIW-Vorstandsvorsitzende in einem Gastbeitrag für das “Darmstädter Echo“ (Mittwochausgabe). Deutschland könne nicht erwarten, dass nun andere Länder den Gürtel enger schnallten, die Bundesrepublik selbst aber am Wirtschaftsmodell “Exportpanzer“ festhalte.

Wagner kritisierte, dass seit etwa zehn Jahren die Nettolöhne trotz Steuersenkung kaum mehr gestiegen seien. Die Arbeitsagentur hatte am Dienstag bekanntgegeben, dass die Zahl der Arbeitslosen im Vorjahr auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren gesunken war.

dapd

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