DIW: Konjunktur wird im dritten Quartal anziehen

Berlin - Das schwache Wachstum der deutschen Wirtschaft im zweiten Quartal wird nach Einschätzung des DIW ein Ausrutscher bleiben.

Im dritten Quartal dürfte die Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent wachsen, wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) am Mittwoch in Berlin mitteilte. “Die Zeit des rasanten Aufschwungs ist zwar vorbei“, kommentierte DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner. “Trotzdem dürfte die deutsche Volkswirtschaft in der zweiten Jahreshälfte ordentlich wachsen.“

Nach einem rasanten Jahresstart mit einem Wachstum von 1,3 Prozent war die deutsche Wirtschaft im zweiten Vierteljahr nur um 0,1 Prozent gewachsen. “Die Stimmung in den Unternehmen hat sich zwar zuletzt etwas verschlechtert“, sagte DIW-Experte Simon Junker. Die zurzeit kursierenden Rezessionsängste seien aber übertrieben. Auch die Börsenturbulenzen bis Mitte August sind laut DIW kein Grund zur Panik. Die Buchverluste seien zwar erheblich, im Vergleich zu den Steigerungen der letzten zwei Jahre seien die Rückgänge aber überschaubar.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Brüssel prüft Monsanto-Übernahme durch Bayer genauer
Die EU-Kommission will die Risiken des Zusammenschlusses für den Wettbewerb in der Agrarchemie genauer unter die Lupe nehmen. Bayer reagiert darauf gelassen. Der Konzern …
Brüssel prüft Monsanto-Übernahme durch Bayer genauer
Rheintalbahn soll am 7. Oktober wieder freigegeben werden
Alles dauert viel länger als zunächst gedacht. Erst am 7. Oktober sollen wieder Züge auf der europäischen Hauptachse Rheintalbahn fahren. Bis dahin muss das Notkonzept …
Rheintalbahn soll am 7. Oktober wieder freigegeben werden
Merkel will Spiele-Entwickler mit mehr Geld fördern
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei der Eröffnung der Computerspielemesse Gamescom der Branche eine stärkere staatliche Förderung in Aussicht gestellt.
Merkel will Spiele-Entwickler mit mehr Geld fördern
Bei mehr als 60 Euro Gebühren fürs Konto die Notbremse ziehen
Die Experten von Finanztest nahmen 231 Gehalts- und Girokonten von 104 Banken unter die Lupe. Einige Geldinstitute zocken bei den Gebühren so richtig ab. Dann ist die …
Bei mehr als 60 Euro Gebühren fürs Konto die Notbremse ziehen

Kommentare