Hilfe bis nach 2015 benötigt

DIW-Präsident: Athen braucht über zehn Milliarden

Berlin - Das pleitebedrohte Griechenland benötigt nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) mehr als zehn Milliarden Euro zusätzliche Hilfen.

Das pleitebedrohte Griechenland benötigt nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) mehr als zehn Milliarden Euro zusätzliche Hilfen in den nächsten Jahren. DIW-Präsident Marcel Fratzscher sagte der „Bild“-Zeitung (Samstag): „Es steht außer Frage, dass Griechenland 2014 ein weiteres Hilfspaket braucht. Die Griechen werden auch nach 2015 noch Hilfen benötigen, die deutlich über die bisher vom IWF geschätzten zehn Milliarden Euro hinausgehen.“ Der DIW-Präsident erklärte, die genaue Höhe des nächsten Hilfspakets werde sich danach richten, wie die Umschuldung gestaltet werde oder ob es einen Schuldenschnitt gebe.

Euro-Schuldenkrise - Eine Chronologie

Euro-Schuldenkrise - Eine Chronologie

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symboldbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Großkonzerne wollen Plastik reduzieren
New York - Bis 2050 wird einer Studie zufolge mehr Plastikmüll in den Weltmeeren schwimmen als Fische - wenn nicht schnell gehandelt wird. Genau das tun jetzt 40 große …
Großkonzerne wollen Plastik reduzieren
Darum trifft der Brexit Bayern besonders hart
London/München - Theresa May hat einen „harten Brexit“ angekündigt. Doch was genau bedeutet das für Bayern? Und welches Unternehmen trifft es im Freistaat besonders …
Darum trifft der Brexit Bayern besonders hart
Dax dämmt nach May-Rede Verluste deutlich ein
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat während der Brexit-Rede von Großbritanniens Premierministerin Theresa May anfängliche Verluste deutlich reduziert. Das Minus belief …
Dax dämmt nach May-Rede Verluste deutlich ein
Erste Schadenersatz-Klagen gegen Lkw-Kartell
Stuttgart - Vor dem Landgericht Stuttgart sind erste Schadenersatz-Klagen gegen die Beteiligten des Lastwagen-Kartells eingegangen.
Erste Schadenersatz-Klagen gegen Lkw-Kartell

Kommentare