DIW: Schuldenschnitt käme Deutschland billiger

Frankfurt - Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wäre ein Schuldenschnitt im Fall Griechenland für Deutschland billiger als die Fortsetzung der bisherigen Rettungsmaßnahmen.

Lesen Sie dazu auch:

Schäuble: Umfassende Lösung für Euro-Schuldenkrise

G20: Deadline für Euro-Länder

SPD-Chef Gabriel fordert Zerschlagung deutscher Banken

Zwei DIW-Experten prüften für die “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ ein entsprechendes Szenario. Weitermachen wie bisher koste Deutschland nach den Berechnungen 49 Milliarden Euro bis 2020, berichtete die Zeitung. Ein Schuldenschnitt von 60 Prozent hingegen koste bis 2020 lediglich 45,9 Milliarden Euro.

Chronologie: Schuldenkrise im Euroland

Euro-Schuldenkrise - Eine Chronologie

Dabei gingen die Forscher davon aus, dass infolge des Schuldenschnitts eine Bankenrettung mit einem deutschen Anteil von 10 Milliarden Euro notwendig wird, und dass Griechenland nach fünf Jahren wieder an den Kapitalmarkt zurückkehren kann.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Post mit Millionen erfundenen Briefen betrogen
Bonn/Frankfurt (dpa) - Die Deutsche Post ist mit Millionen erfundenen Briefen betrogen worden. Die Staatsanwaltschaft ermittele in dem Fall, sagte ein Postsprecher.
Post mit Millionen erfundenen Briefen betrogen
Noch 30 "technische Risiken" in BER-Fluggastterminal
Berlin (dpa) - In dem noch nicht fertiggestellten Fluggastterminal des neuen Hauptstadtflughafens BER in Schönefeld bestehen derzeit etwa 30 "technische Risiken" von …
Noch 30 "technische Risiken" in BER-Fluggastterminal
Post bei Brief-Rabattzahlungen um bis zu 100 Millionen Euro betrogen
Die deutsche Post ist offenbar um eine hohe Millionensumme betrogen worden. Es geht um Rabattzahlungen bei gebündelten Briefen. Drei Beschuldigte sitzen bereits hinter …
Post bei Brief-Rabattzahlungen um bis zu 100 Millionen Euro betrogen
Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal
Nach elf Jahren Bauzeit werden die Mängel am Hauptstadtflughafen BER nach und nach beseitigt. Aktuell sollen im Fluggastterminal noch 30 „technische Risiken“ bestehen.
Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal

Kommentare