+
Deutsche Ingenieurskunst ist im Ausland begehrt: Ein Flugzeugtriebwerk vom Typ Rolls-Royce Trent XWB wird von einem Arbeiter in Dahlewitz (Brandenburg) begutachtet. Foto: Ralf Hirschberger

Wirtschaft wächst weiter

DIW sieht Deutschland in der "Wohlfühlkonjunktur"

Berlin (dpa) - Die deutsche Wirtschaft wächst wohl auch in den kommenden Jahren solide. Ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 1,5 Prozent in diesem und 1,7 Prozent im nächsten Jahr sei wahrscheinlich, teilte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) mit.

Damit bestätigte das Institut weitgehend seine Prognose von vor drei Monaten. Auch die Verbraucherpreise stiegen mit voraussichtlich 1,7 Prozent in diesem Jahr wieder etwas stärker. Die Kerninflation, aus der stark schwankende Energiepreise herausgerechnet sind, werde bei etwa 1,5 Prozent liegen.

Das DIW betonte, die Zahl der Beschäftigten habe historische Höchststände erreicht. Die Einkommen der privaten Haushalte wüchsen ebenfalls. Die Wirtschaftsforscher sehen Deutschland in einer "Wohlfühlkonjunktur". Eine Überhitzung der Wirtschaft wird nicht befürchtet, da die Produktionskapazität im Einklang mit der Wirtschaftsleistung wachse.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

US-Notenbank lässt Leitzins unverändert
Die US-Notenbank will den Märkten weiter Kapital entziehen. Nach zwei Zinsanhebungen sollen im Oktober erste kleine Teile des riesigen Anleihenberges verkauft werden, …
US-Notenbank lässt Leitzins unverändert
Handel mit HTC-Aktien für "wichtige Ankündigung" ausgesetzt
Taipei (dpa) - Der Handel mit Aktien des Elektronik-Konzerns HTC wird inmitten von Spekulationen über einen Verkauf des Smartphone-Geschäfts an Google ausgesetzt.
Handel mit HTC-Aktien für "wichtige Ankündigung" ausgesetzt
Kaum Bewegung am Aktienmarkt vor Aussagen der US-Notenbank
Frankfurt/Main (dpa) - Vor dem Leitzinsentscheid der US-Notenbank Fed sind die Anleger am deutschen Aktienmarkt in Deckung geblieben.
Kaum Bewegung am Aktienmarkt vor Aussagen der US-Notenbank
Milliardendeal: Eon-Tochter steht vor Verkauf
Eon kommt beim Verkauf der restlichen Anteile an der Kraftwerkstochter Uniper voran. Die Gespräche sind weit fortgeschritten. Der Interessent kommt aus Finnland.
Milliardendeal: Eon-Tochter steht vor Verkauf

Kommentare