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Noch im November wollte man den Standort Rüsselsheim stärken.

Doch keine GM-Europa-Zentrale in Rüsselsheim

Rüsselsheim - Die GM-Europa-Zentrale soll nun doch nicht nach Rüsselsheim umziehen, sondern aufgelöst werden.

“Die alte Zentrale wird es so nicht mehr geben“, sagte Opel-Sprecher Andreas Kroemer der Nachrichtenagentur AP am Samstag. Es würden aber “alle relevanten Funktionen von Opel und Vauxhall in Rüsselsheim zusammengefasst“. Damit bestätigte er einen Vorabbericht der “Automobilwoche“. Das Magazin zitierte den neuen Opel-Chef Nick Reilly mit den Worten: “Wir werden nicht zur ehemaligen GM-Europa-Organisation zurückkehren.“ Vielmehr wolle GM den einzelnen Marken mehr Spielraum lassen.

Mitte November hatte GM erklärt, man wolle mit dem Umzug die Marke Opel und den Standort Rüsselsheim stärken. Jetzt heißt es, es sollten nur Reilly und sein engstes Team aus der Schweiz nach Deutschland wechseln. Die meisten der 150 Mitarbeiter von GM Europe seien in ihre Länderorganisationen zurückgekehrt, wo sie neue Aufgaben übernommen hätten, schrieb die “Automobilwoche“. In früheren Berichten war von 250 Mitarbeitern in der Europa-Zentrale die Rede gewesen, von denen viele nach Rüsselsheim wechseln sollten.

Während es die Europa-Zentrale in der alten Form künftig nicht mehr geben soll, will General Motors alle vier deutschen Opel-Standorte erhalten, aber überall Stellen streichen. Größter Opel-Standort mit rund 15.000 Beschäftigten ist Rüsselsheim. Dort sollen 2.500 Stellen entfallen, die meisten davon in der Verwaltung.

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