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Drei AKWs in Frankreich dürfen wärmeres Wasser in Flüsse leiten als üblich

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Atomkraftwerk Blayais an der Gironde
Atomkraftwerk Blayais an der Gironde © Gouhoury / Andia.fr / IMAGO

Diese Ausnahmeregelung gilt für gut drei Wochen und soll helfen, die Stromversorgung zu sichern, wie der Betreiber EDF und die Netzagentur RTE am Freitag mitteilte.

Paris in Frankreich - Derzeit sind wegen Wartungsarbeiten und technischer Probleme nur 27 von 56 Atomreaktoren in Frankreich in Betrieb.

Betroffen sind die Atommeiler Golfech am Ufer der Garonne, Blayais an der Gironde und Saint-Alban an der Rhone. Für jedes Atomkraftwerk ist individuell festgelegt, welche Temperatur nicht überschritten werden darf, um Flora und Fauna des Flusses nicht zu gefährden. Im Fall des südfranzösischen Atomkraftwerks Golfech darf das Wasser der Garonne normalerweise nicht wärmer als 28 Grad werden.

Wegen der frühen Hitzewellen in diesem Jahr waren seit Mai bereits zwei Atomkraftwerke zeitweise gedrosselt worden, um die Flüsse nicht zu stark aufzuheizen. Da die Flüsse nach dem niederschlagsarmen Winter und Frühjahr weniger Wasser führen, werden sie durch das zurückgeleitete Kühlwasser schneller aufgeheizt.

In den vergangenen Jahren waren Atomkraftwerke mehrfach vom Netz genommen worden, wenn die Temperatur der Flüsse zu sehr anstieg. Eine Ausnahme bei der Temperatur des Kühlwassers hatte es bislang nur einmal 2018 beim Atomkraftwerk in Golfech gegeben. Mögliche Auswirkungen auf die Umwelt würden genauestens überwacht, versicherte EDF.

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