Dresdner Bank macht dritten Quartalsgewinn

- München/Frankfurt (ap) - Die Dresdner Bank hat ihre schwere Krise überwunden: Die zum Allianzkonzern gehörende Bank hob nach guten Neun-Monats-Zahlen seine Prognose für das Gesamtjahr an. Vorstandschef Herbert Walter erklärte, er rechne für 2004 jetzt damit, "dass wir unser ursprüngliches Ziel übertreffen und insgesamt ein ausgeglichenes Ergebnis nach Restrukturierungskosten erzielen werden".

<P>Von Januar bis September fuhr die Bank ein Ergebnis vor Steuern von 359 Millionen Euro ein, nach einem Verlust von 425 Millionen Euro im Vorjahr. Das Nachsteuerergebnis verbesserte sich von mageren 64 Millionen auf 431 Millionen Euro.</P><P>"Die Zahlen für die ersten drei Quartale zeigen, dass wir das Zukunftsprogramm ,Neue Dresdner konsequent umsetzen", erklärte Walter. Zum dritten Mal in Folge habe die Bank ein positives Quartalsergebnis vorgelegt. Kernstück des Restrukturierungskurses ist die Senkung der Kosten unter anderem durch Personalabbau. Derzeit beschäftigt die Bank noch 31 270 Mitarbeiter. Im Jahr 2001 waren es noch 47 300. Bis Ende 2005 soll die Zahl der Beschäftigten auf 30 000 bis 31 000 sinken.</P><P>Die Verwaltungsaufwendungen verringerten sich in den ersten neun Monaten um 9,3 Prozent auf 4,06 Milliarden Euro, die Personalkosten gingen um 8,2 Prozent zurück. Insgesamt seien die Kosten seit dem Start des Programms um mehr als eine Milliarde Euro gesenkt worden. Auch die Risikovorsorge verringerte sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um mehr als 60 Prozent auf 271 Millionen Euro. Dabei machte sich das Anziehen der Konjunktur, aber auch eine verbesserte Qualität des Kreditportfolios bemerkbar. Die operativen Erträge gingen vor allem wegen eines Einbruchs beim Handelsergebnis um 5,9 Prozent auf 4,888 Milliarden Euro zurück.<BR></P>

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