Dresdner Ifo Institut:geringes Plus bei Ost-Bruttoinlandsprodukt

- Dresden - Das Dresdner ifo Institut rechnet für 2005 mit einer Zunahme des ostdeutschen Bruttoinlandsproduktes. Mit einer Wachstumsrate von 1,1 Prozent werde der Anstieg allerdings geringer ausfallen als in diesem Jahr, geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Prognose hervor. Für 2004 wird den Angaben zufolge ein Wachstum um 1,6 Prozent erwartet.

Mit Blick auf das kommende Jahr rechnet das ifo Institut damit, dass einem leicht beschleunigten Rückgang im Baugewerbe eine etwas günstigere Entwicklung im Handel gegenübersteht. Beim verarbeitenden Gewerbe wird ein Plus von 6,2 Prozent erwartet. Allerdings falle das weniger dynamisch als 2004 aus. Gründe seien der starke Euro und der hohe Ölpreis. Die Zahl der Erwerbstätigen nehme noch einmal leicht um etwa 0,6 Prozent ab.´

Das Wachstum in diesem Jahr sei vor allem auf ein Plus von 7 Prozent im verarbeitenden Gewerbe zurückzuführen. Konterkariert werde dies von der rückläufigen Bruttowertschöpfung im Baugewerbe von minus 8,3 Prozent. Der Rückgang bei den Beschäftigtenzahlen liege voraussichtlich bei 0,1 Prozent.

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