Dritte Startbahn: Lufthansa macht Druck

- München ­ Der scheidende Münchner Lufthansa-Statthalter Karl-Ulrich Garnadt macht Druck für eine dritte Startbahn am Flughafen. Das Unternehmen, das rund 7300 Mitarbeiter in München beschäftigt und heuer 750 weitere einstellen will, könne hier nur weiter wachsen, wenn der Flughafen ausgebaut werde, sagte Garnadt gegenüber unserer Zeitung. Andernfalls werde man das jetzige Verbindungs-Angebot in der bayerischen Landeshauptstadt nicht mehr aufrechterhalten können.

"Natürlich würden wir nicht aus München wegziehen, aber dann gibt es eben statt 100 Zielen nur noch 30. Von den derzeit 14 Interkontinentalzielen würden wir höchstens New York hier halten können", erklärte Garnadt. Der Flughafen sei in 80 Prozent der Betriebszeiten voll ausgelastet. Spätestens im Jahr 2009 seien für die Lufthansa alle Möglichkeiten ausgereizt.

Garnadt gibt seinen Posten in München am Montag ab. Er wechselt nach Frankfurt in den Vorstand des Lufthansa-Konzerns, wo er unter anderem für den Standort München zuständig sein wird. Sein Nachfolger in Bayern wird Thomas Klühr. Der 44-jährige Düsseldorfer ist in Franken aufgewachsen.

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