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Es mangelt der insolventen Drogeriekette Schlecker nicht an finanzstarken Investoren.

Droege-Gruppe bestätigt Interesse an Schlecker

Düsseldorf - Das Beratungs- und Investmenthaus Droege hat sein Interesse an der insolventen Drogeriekette Schlecker bekräftigt. Dem Unternehmen gefällt das Potential von Schlecker.

„Wir sind in Orientierungsgesprächen“, sagte eine Sprecherin der Düsseldorfer Gruppe am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Zuvor hatte die „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ berichtet, Droege habe ein schriftliches Gebot für die Schlecker-Gruppe abgegeben. Unter Umständen sei Droege auch offen dafür, die Kinder des Schlecker- Gründers, Meike und Lars Schlecker, mit ins Boot zu nehmen. Die Informationen der Zeitung seien korrekt, sagte die Droege-Sprecherin.

Droege ist laut dem Zeitungsbericht fest davon überzeugt, dass Schlecker einen interessanten, ausbaufähigen Kern besitzt. Die Drogeriekette habe bisher über eine viel zu große Zahl an Filialen verfügt, die sich zum Teil untereinander Konkurrenz gemacht hätten.

Die Droege International Group hat zwei Standbeine: Sie bietet einerseits Unternehmen Beratungsdienstleistungen an. Auf der anderen Seite hält sie Beteiligungen an mittelständischen Unternehmen. Darunter befindet sich etwa der bekannte österreichische Personaldienstleister Trenkwalder International AG.

dpa

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