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Eine Zulieferer-Gruppe legt sich mit dem Weltkonzern Volkswagen an. Die Gründe für den Streit sind unklar, die Folgen heftig. Foto: Julian Stratenschulte

VW-Händler: Kunden sorgen sich um Lieferzeit für ihre Autos

Auch die Kunden von Volkswagen schreckt der Lieferstopp eines Zulieferers des Autobauers auf. Viele sorgen sich um den Liefertermin ihres neuen Wagens. VW selbst rechnet mit einer Entspannung der Lage.

Solingen/Wolfsburg (dpa) - Nach dem angekündigten Produktionsstopp bei VW bangen Autokäufer um die Lieferung ihrer Autos. "Wir haben die ersten Anrufe von Kunden, die sich Sorgen machen, ob ihr Auto pünktlich kommt", sagte VW-Händler Ernst-Robert Nouvertné.

Nouvertné sitzt zugleich im Vorstand des Zentralverbands des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK). Wegen eines Streits mit einem wichtigen Zulieferer für Getriebeteile muss VW unter anderem im Wolfsburger Stammwerk die Bänder für das Modell Golf anhalten. In Emden steht wegen des Problems bereits Kurzarbeit an.

In einem Schreiben an die Händler hieß es vom VW-Vertrieb zwar, das Unternehmen rechne mit einer Entspannung der Lage. Bei einzelnen Fahrzeugen könne es aber zu Verzögerungen kommen. Falls nötig will sich VW zusammen mit den Händlern darum bemühen, dass die Kunden mobil bleiben.

Das Unternehmen will die Händler weiter auf dem Laufenden halten. "Sollte es in Abhängigkeit der weiteren Entwicklung nicht zu der prognostizierten Entspannung kommen, werden wir uns unverzüglich bei Ihnen melden." Am Morgen hatten sich Händler noch über ausbleibende Informationen aus dem VW-Vertrieb geärgert.

Den Informationen von Händler Nouvertné zufolge sollen Fahrzeuge, deren Lieferzeitpunkt bereits zugesagt wurde, pünktlich kommen. Am Freitagmorgen seien die Liefertermine in dem System, mit dem Hersteller und Händler gemeinsam planen, noch unverändert gewesen.

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