DSL-Frust: "Eine inakzeptable Ausgrenzung!"

- Hunderte von E-Mails zum Thema DSL erreichten die Redaktion. Was die verärgerten Leser sagen:

Auch noch kein DSL?

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"Jeder Telefon-Internet-Anschluss sollte DSL-fähig sein. Es kann nicht sein, dass die Telekom dies aus wirtschaftlichen Gründen ablehnt."

Peter von Essen, Wörth

"Noch viel ärgerlicher als das Nichtvorhandensein eines DSL-Anschlusses ist, dass wir mit unserem ISDN- oder Modem-Anschluss Monat für Monat richtig viel Geld zahlen müssen, weil es für uns keine Flatrates mehr gibt. Eine Riesensauerei."

Hans-Ulrich Boehnke, Mauern

"Es ist nicht zu glauben, dass am Stadtrand von München am Biotech-Standort Martinsried, noch dazu, wo ca. 200 bis 400 Meter Luftlinie von meiner Wohnung ein Uni-Campus entsteht, die Telekom seit Jahren nicht in der Lage ist, interessierten Kunden DSL zur Verfügung zu stellen. Das Problem besteht also nicht nur für kleine großstadtferne Gemeinden."

Roswitha Prößl, Planegg

"Warum soll ich auf dem Land nicht am technischen Fortschritt teilhaben? Angeblich, so T-Punkt, werde ich in absehbarer Zeit nicht von DSL profitieren. Das ist eine inakzeptable Ausgrenzung!"

Wilhelm Bräuning, Königsdorf

"Wir ISDN-Zwangsnutzer werden nur abgemolken. Das bringt der Telekom extra Geld. Bei einer DSL-Anbindung würde die Telekom nicht nur den Kunden etwas Gutes tun, sondern auch riesige Einkünfte verlieren. Warum sollte sie das machen?"

Karsten Greb, Dietramszell

"Ich habe schon Unterschriften-Sammlungen gemacht und ca. 45 Leute zusammengekriegt. Hab diese Liste nach Bonn geschickt und keine Antwort von T-Com bekommen. Ich hoffe, Sie können unserem Dorf helfen!"

Maximilian Sirtl, Oberbachern

"Von der Telekom erhält man nur die Auskunft, dass DSL derzeit nicht verfügbar ist. Man erhält aber keine Auskunft, ob überhaupt und wenn ja, wann es DSL geben wird. Dies macht eine Gemeinschaftsinitiative für eine Funklösung oder die Verlegung eines Privatkabels zu einem unkalkulierbaren Risiko. Die Telekom muss verpflichtet werden, anzugeben, welche Gebiete wann versorgt werden."

Walter Berkmann, Steinbach

"Ich bin stellvertretender Kommandant der Ortsfeuerwehr. Für Einsätze, Übungen und Anschaffungen sowie um Informationen und Angebote einzuholen, wird dringend DSL benötigt."

Jakob Karl Waas, Großweil

"Es wäre doch sinnvoll, nicht immer noch günstigere Angebote für Kupfer-DSL zu machen, sondern erst einmal die weißen Flecken auf der DSL-Landkarte mit Farbe zu füllen."

Martin Korseska, Dietramszell

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