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Das staatseigene Firmenkonglomerat Dubai World - verantwortlich für die künstliche Insel in Palmenform - hat fast 60 Milliarden Dollar Schulden.

Dubai-Krise: Börsen der Region brechen ein

Dubai - Am ersten Handelstag nach Bekanntwerden der Zahlungsprobleme im Luxus-Emirat Dubai kam es an den Börsen in Dubai und Abu Dhabi zu dramatischen Kursverlusten.

Dramatische Börseneinbrüche im arabischen Finanzparadies: Der Aktienmarkt in Abu Dhabi fiel nach der Bitte um Zahlungsaufschub für die beiden Staatskonzerne Dubai World und Nakheel um mehr als 7 Prozent, Dubai um mehr als 6 Prozent. Wegen eines Feiertages hatten die Börsen in beiden Emiraten bis Montag geschlossen.

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An den internationalen Börsen hat sich die Lage nach dem Schock der Vorwoche zwar beruhigt, die Verunsicherung hält aber an. Während sich die Handelsplätze in Asien wieder teilweise erholten,fielen die Kurse an den europäischen Börsen. Händler verwiesen auf die anhaltenden Sorgen durch die Dubai-Krise. Dubai hatte am Donnerstag unter anderem die Gläubiger des staatseigenen Firmenkonglomerats Dubai World - verantwortlich für die künstliche Insel in Palmenform - um einen längeren Zahlungsaufschub gebeten. Der Konzern hat fast 60 Milliarden Dollar Schulden.

Nach den teils massiven Kurseinbrüchen auf den Börsenparketts rund um den Globus hofften die Banker am persischen Golf am Montag auf Hilfe von der Zentralbank der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Bereits am Samstag hatte sie in einer ersten Stellungnahme Anleger und Gläubiger beruhigen wollen, indem sie neue Geldmittel zur Abfederung der Schuldenkrise des Luxus-Emirates in Aussicht stellte. Dies jedoch ohne konkrete Zahlen auf den Tisch zu legen.

dpa

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