Durchatmen für die Bauern: Milchpreise gestiegen

Berlin - Der Milcherzeugerpreis hat sich nach Ansicht der Bauern erholt. Für einen Liter Milch zahlten die Molkereien derzeit rund 30 Cent. Vor einem Jahr waren es noch 22 Cent.

Das teilte der Deutsche Bauernverband am Freitag in Berlin mit. Die Nachfrage nach Milchprodukten sei erfreulich: Im Juni und Juli stieg der Absatz für Milch, Milchgetränke und Joghurt nach Angaben des Verbands um bis zu 15 Prozent.

Bei Butter, die teurer verkauft wurde, sei die Nachfrage aber zurückgegangen. Der Markt für Milchpulver zog im ersten Halbjahr deutlich an: Der Preis sei um rund 300 Euro pro Tonne auf 2300 Euro geklettert, berichtete der Bauernverband. Die Käsepreise an der Börse in Hannover seien seit Jahresbeginn von 2,70 Euro pro Kilo auf 3,10 Euro gestiegen.

Der Export zieht dem Verband zufolge weiter an, vor allem bei Butter, bei der der Wert der Ausfuhren - wegen der höheren Preise - von Januar bis Mai um 60 Prozent höher lag als der Vorjahreswert.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schock für Primark! Neue Studie enthüllt vernichtendes Detail über Modekette
Schock für den Mode-Riesen Primark! Eine Große Studie einer Mediengruppe aus Frankfurt enthüllt ein vernichtendes Detail über Modekette. Alle Infos hier. 
Schock für Primark! Neue Studie enthüllt vernichtendes Detail über Modekette
Angeblicher Tesla-Saboteur bezeichnet sich als Whistleblower
Tesla hat einen ehemaligen Mitarbeiter verklagt, der dem Konzern angeblich "mutwillig und arglistig" Schaden zufügen wollte. Nun setzt sich der Mann zur Wehr - er sei …
Angeblicher Tesla-Saboteur bezeichnet sich als Whistleblower
BER-Chef sieht noch Zeitreserven bis zur Eröffnung 2020
Noch immer werden im Terminal Kabel neu gezogen, Rohre erneuert, Brandmelder geprüft und Steuerungen programmiert. Der Chef erläutert den Zeitplan - in einem Punkt aber …
BER-Chef sieht noch Zeitreserven bis zur Eröffnung 2020
T-Systems streicht weltweit 10.000 Stellen
Bonn (dpa) - Die schwächelnde Telekom-Großkundentochter T-Systems will bis 2020 rund 6000 Stellen allein in Deutschland streichen - weltweit sollen es 10.000 sein. Der …
T-Systems streicht weltweit 10.000 Stellen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.