Durchbruch bei Bahn-Tarifverhandlungen - Streiks unwahrscheinlich

Berlin - Die Bahn und die Lokführergewerkschaft GDL haben bei den Tarifverhandlungen einen Durchbruch erzielt. Beide Seiten verständigten sich auf weitere Gespräche, wie Bahnchef Hartmut Mehdorn am Dienstag in Berlin mitteilte.

Die Lokführer sollen einen eigenen Tarifvertrag bekommen, der sich in das gesamte Tarifgefüge der Bahn einfügt. GDL-Chef Manfred Schell sagte: "So lange wir verhandeln, streiken wir nicht." Damit sind neue Streiks bis Ende Januar 2008 unwahrscheinlich.

Ziel sei, die Fragen zu Entgelt und Arbeitszeit bis Ende Januar "unter Dach und Fach zu bringen", sagte Schell nach dem Spitzentreffen. Mehdorn und Schell hatten ihr Treffen nach zehn Stunden Verhandlungen vom Montag auf Dienstag vertagt, um Einigungschancen auszuloten.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) wollte vor allem geklärt wissen, ob für ihre Kernforderung nach einem "eigenständigen Tarifvertrag" eine gemeinsame Definition erreichbar ist. Die Bahn hatte einen eigenständigen Vertrag nur mit Vorbedingungen angeboten.

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