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Mehrere Zulieferer von Toyota sind in den USA in das Visier der Strafermittler geraten. Die Bundespolizei FBI durchsuchte die Büroräume von insgesamt drei Unternehmen im US- Bundesstaat Michigan.

FBI-Razzia bei Toyota-Zulieferer

Detroit - Mehrere Zulieferer von Toyota sind in den USA in das Visier der Strafermittler geraten. Die Bundespolizei FBI durchsuchte die Büroräume von insgesamt drei Unternehmen im US- Bundesstaat Michigan.

Toyota bestätigte am Mittwochabend, dass die Behörden gegen seine Geschäftspartner vorgegangen seien. Der Konzern habe aber nur “beschränkte Informationen“ über den Vorfall. Toyota selbst sei nicht kontaktiert worden. Nach Angaben von US-Medien hat die Durchsuchung nichts mit der Rückruf-Welle bei Toyota zu tun. Stattdessen soll es sich um mögliche Kartellvergehen drehen. Eine Sprecherin eines der betroffenen Zulieferers, Denso, bestätigte dies.

Toyota ruft derzeit weltweit 8,5 Millionen Autos zurück, weil sie ungewollt beschleunigen oder die Bremsen zeitweise versagen. Unter anderem wird das Gaspedal bei einigen Modellen modifiziert, weil es zu klemmen droht. Der Zulieferer für dieses Bauteil - CTS - blieb nach bisherigem Kenntnisstand von den Durchsuchungen verschont. Erst vor wenigen Tagen hatten sich Strafermittler in den Fall Toyota eingeschaltet, nachdem Kritik laut geworden war, der Konzern habe den teuren Rückruf verschleppt. Bei Unfällen sollen alleine in den USA 34 Menschen gestorben sein. Am Mittwoch stand deshalb Toyota- Chef Akio Toyoda einem Kongressausschuss Rede und Antwort.

dpa

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