DVD-Rekorder mit Festplatte: So finden Sie das richtige Gerät

- Erstmals wurden in diesem Jahr mehr DVD-Rekorder verkauft als herkömmliche VHS-Videorekorder. Ihre Vorteile: schneller Zugriff auf jede beliebige Filmszene, kein lästiges Zurückspulen, berührungslose und daher praktisch verschleißfreie Abtastung. Einzig die etwas schlechtere Bildqualität bei längeren Aufzeichnungen mindert etwas den Spaß am DVD-Gerät. Aber es gibt ein wirksames Gegenmittel: DVD-Rekorder mit Festplatte. Die Stiftung Warentest hat für die Septemberausgabe der Zeitschrift "Test" einige Modelle geprüft. Preisbereich: zwischen 300 und 850 Euro. Nur der DVR-920 H von Pioneer fällt mit 1730 Euro aus dem Rahmen. DVD-Festplattenrekorder haben gegenüber älteren Geräten einen großen Vorteil: Die auf der Festplatte gespeicherten Filme lassen sich noch bearbeiten, ehe sie auf DVD gebrannt werden. Auch zeitversetztes Fernsehen ist möglich. Wer den Anfang verpasst hat, kann sich trotzdem den ganzen Film anschauen, auch wenn die Sendung noch läuft.

50 Stunden Film

50 Stunden Film in bester Qualität passen auf eine 250-Gigabyte-Platte, weit über 400 Stunden in der schlechtesten. Von der Festplatte können die Aufnahmen auf DVD überspielt werden. Auch das Ausblenden von Werbung ist laut Stiftung Warentest recht einfach.

Teurer Pioneer

Im Vergleich mit den meisten Testteilnehmern liegt der teure Pioneer tatsächlich vorn. Doch der Panasonic DMR-EH 52 EG ist in fast allen Bereichen einen Tick besser und kostet 515 Euro, ein Bruchteil des Pioneer. Der wiederum hat eine "HDMI"-Schnittstelle zum digitalen Weiterleiten von Bild und Ton an den angeschlossenen Fernseher oder Beamer, sofern diese Schnittstelle auch bei den Wiedergabe-Geräten vorhanden ist.

Billiger Yamada

Das andere Ende der Qualitätsskala markieren die Billigprodukte. Der Yamada-Rekorder etwa bietet laut "Test" noch ansehnliche Bilder und über die Anschlüsse auf der Rückseite guten Ton. Seine CD-Fehlerkorrektur ist sogar die beste im Test. Dadurch taugt der Yamada besonders für ramponierte Verleih-DVDs. Doch die Audioausgänge haben Störgeräusche und er überspielt Videos von der Festplatte nur in derselben Qualität auf DVDs, mit der die Aufnahme auf der Festplatte aufgezeichnet wurde.

Langspieler Sony

Die Geräte von JVC, Panasonic, Pioneer und Toshiba stellen auf Knopfdruck die Qualität so ein, dass der DVD-Speicherplatz optimal genutzt wird. Sony kann auch zweischichtige DVDs (so genannte Double oder Dual-Layer-DVDs) bespielen. Dadurch verdoppelt sich laut "Test" der Speicherplatz fast.

Die Mittelklasse

In der Mittelklasse punktet JVC mit der besten Bildqualität. Nur beim Stromverbrauch patzt der JVC. Fast 6 Watt im Stand-by und 15 Watt bei Aufnahmen seien "einfach zu viel", so die Experten.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Tausende Jobs bei Siemens in Gefahr
Bei Siemens jagt ein Sparprogramm das nächste. Schon wieder könnten nun tausende Jobs wegfallen - in zwei Sparten, in denen Konzernchef Kaeser bereits kräftig den …
Tausende Jobs bei Siemens in Gefahr
Airbus feiert Erstflug des A330neo
Sparsamere Triebwerke und neue Flügel: Mit der Neuauflage des Langstrecken-Flugzeugs A330 will Airbus sich im Wettbewerb mit Boeings "Dreamliner" behaupten. Nun hebt der …
Airbus feiert Erstflug des A330neo
Chinas Wirtschaft wächst robust
Pünktlich zum wichtigen Parteikongress in Peking präsentiert China solide Konjunkturdaten. Doch Experten warnen: Das Wachstum wird durch Schulden erkauft. Neue Rezepte …
Chinas Wirtschaft wächst robust
DIHK: Brexit würgt Aufschwung nicht ab
Berlin (dpa) - Der geplante EU-Austritt Großbritanniens ist nach Einschätzung der Wirtschaft keine Gefahr für die robuste Konjunktur in Deutschland.
DIHK: Brexit würgt Aufschwung nicht ab

Kommentare