EADS dank Airbus auf Steigflug

- München - Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS hat im ersten Halbjahr 2005 vor allem dank andauernd guter Geschäfte bei der Flugzeug-Tochter Airbus seinen Steigflug fortgesetzt. Man liege voll auf Kurs für die Ziele im Gesamtjahr, erklärten die Co-Chefs Tom Enders und Noë¨l Forgeard. Allerdings stellt sich das Unternehmen für die kommenden Monate wegen schwierigerer Konditionen bei der Absicherung gegen Währungsverluste auf Gegenwind ein. "Es steht fest, dass sich das Ebit-Wachstum nicht fortsetzen kann wegen der ungünstigeren Währungsabsicherung", sagte ein Konzernsprecher.

Die EADS weist als Ebit das um Goodwill-Abschreibungen und Sonderposten bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern aus. Zwischen Januar und Juni wurde bei einem Umsatzanstieg um zehn Prozent auf 16 Milliarden Euro so ein Ebit von 1,54 Milliarden Euro verbucht, das waren 57 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Unter dem Strich kletterte das Ergebnis von 381 Millionen auf 816 Millionen Euro. Die Flugzeug-Tochter Airbus lieferte 189 Maschinen aus nach 161 im Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr sollen über 360 Flugzeuge an die Kunden gehen - bei einem jedoch unvorteilhafteren Modellmix als im Vorjahr.

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