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Der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS.

Zeitung: Einstieg des Bundes bei EADS?

München - Innerhalb der schwarz-gelben Koalition gibt es einem Zeitungsbericht zufolge Überlegungen für einen Einstieg des Bundes beim europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS.

Hintergrund seien Bestrebungen des Autobauers Daimler, seine 15-prozentige Beteiligung an EADS zu verkaufen, schreibt die “Süddeutsche Zeitung“ in seiner Donnerstagausgabe.

In Regierungskreisen hieß es dem Bericht zufolge, vor allem die CSU dringe darauf, sich die Option einer Staatsbeteiligung offen zu halten. Auch im Kanzleramt werde eine Teilverstaatlichung trotz erheblicher Bedenken nicht generell ausgeschlossen. Widerstand komme dagegen von der FDP.

Daimler will seine Anteile abgeben, da Firmenchef Dieter Zetsche das Unternehmen stärker auf das Kerngeschäft, den Auto- und Lkw-Bau, ausrichten will. Derzeit sind Daimler und der französische Staat mit je 15 Prozent an dem Konzern beteiligt, die französische Lagardère-Gruppe und ein deutsches Bankenkonsortium unter Führung des staatlichen Förderinstituts KfW halten jeweils rund 7,5 Prozent. Zusammen mit den 5,4 Prozent, die die spanische Staatsholding Sepi besitzt, kommen die deutschen und französischen Großaktionäre auf einen Anteil von gut 50 Prozent.

dapd

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