EADS hebt nach Rekordjahr Prognose für 2005 an

- München - Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS hat nach einem Rekordergebnis im vergangenen Jahr seine Prognosen für 2005 angehoben. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Goodwill-Abschreibungen und außerordentlichen Posten (EBIT) werde auf mehr als 2,6 Milliarden Euro steigen, teilte das Unternehmen in München mit. Die Erlöse sollen sich von 31,8 Milliarden Euro 2004 (Vorjahr: 30,1 Mrd Euro) auf rund 33 Milliarden Euro erhöhen.

<P>2004 ließen das florierende Geschäft mit Flugzeugen und die Erholung in der Raumfahrtsparte das EBIT um 58 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro steigen. Auch damit lag der Konzern über seinen zuletzt geäußerten Schätzungen von 2,3 Milliarden Euro. Die scheidenden EADS-Co-Chefs Rainer Hertrich und Philippe Camus zeigten sich sehr zufrieden. "Die EADS sieht dank ihrer ausgezeichneten Ergebnisse und ihres ausgewogenen Geschäftsportfolios in der Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung einer glänzenden Zukunft entgegen."</P><P>Mit 320 ausgelieferten Airbus-Flugzeugen (Vorjahr: 305) hatte die EADS den US-Konkurrenten Boeing im vergangenen Jahr überflügelt. Den Aktionären will das Unternehmen eine um 25 Prozent höhere Dividende von 0,50 Euro je Aktie zahlen.</P><P>Bei anhaltender Dollarschwäche muss EADS allerdings mehr Maschinen vom neuen Großraumflugzeug A380 verkaufen als zunächst geplant, um die Gewinnschwelle zu erreichen. Wenn der Kurs langfristig bei 1,30 Dollar je Euro und darüber bleibe, gehe die Zahl der zu verkaufenden Maschinen in Richtung von rund 300, sagte Camus dem französischen Sender "Radio Classique". Ursprünglich war die EADS von 250 Maschinen ausgegangen.</P>

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