+
Steigt ins Windenergiegeschäft ein: Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS.

EADS steigt ins Windenergiegeschäft ein

Hamburg - Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS steigt in das Windenergiegeschäft ein.

Die Raumfahrtsparte Astrium solle zum führenden französischen Hersteller von Rotorblättern für Windanlagen aufgebaut werden, sagte Astrium-Managerin Valérie Cazes der “Financial Times Deutschland“ (Donnerstagsausgabe). Es würden bereits Aufträge vom französischen Energieversorger Areva sowie dem französischen Windunternehmen Vergnet vorliegen.

“Wir wollen die Nummer eins in Frankreich werden und, warum nicht, auch die Nummer eins in Europa“, sagte Cazes. “Wir denken auch an Exporte, und natürlich gehört da auch Deutschland dazu.“ Bislang gebe es keinen Rotorblattbauer in Frankreich. Vor dem Hintergrund der französischen Ambitionen in der Windenergie müsse sich dies ändern.

Ziel sei die Ausrüstung großer Windparks, auch auf dem Meer. Eine erste Demonstrationsanlage vor der französischen Küste soll bis Ende 2012 in Betrieb gehen. Die Anlage habe eine Leistung von etwa 3,5 Megawatt.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Gerichtsbeschluss: ADAC bleibt Verein
München (dpa) - Das Amtsgericht München hat den Vereinsstatus des ADAC bestätigt. Eine Löschung aus dem Vereinsregister werde abgelehnt, das Amtsermittlungsverfahren …
Gerichtsbeschluss: ADAC bleibt Verein
Trotz US-Sorgen: Elektroindustrie erwartet Rekordumsatz
Trumps Abschottungspolitik und der Brexit bereiten der deutschen Elektro-Industrie großes Kopfzerbrechen. Neben den Risiken gebe es aber auch Chancen, meint der …
Trotz US-Sorgen: Elektroindustrie erwartet Rekordumsatz
Brexit-Urteil: Ökonom erwartet keine Kursänderung Londons
Frankfurt/Main (dpa) - Großbritannien wird nach Einschätzung von Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer auch nach dem Urteil des obersten britischen Gerichts die EU …
Brexit-Urteil: Ökonom erwartet keine Kursänderung Londons
Etihad-Chef Hogan geht - Beteiligungen auf dem Prüfstand
Etihad-Konzernchef James Hogan verlässt die arabische Airline. Nun überprüft der Air-Berlin-Großaktionär auch seine Beteiligungen an anderen Fluggesellschaften.
Etihad-Chef Hogan geht - Beteiligungen auf dem Prüfstand

Kommentare