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EADS-Chefs erklären Krise für beendet

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- Farnborough - Nach den Turbulenzen um den Super-Airbus A380 hat die neue Doppelspitze des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS die Führungskrise für beendet erklärt. Beim ersten gemeinsamen Auftritt kündigten Co-Vorstandschef Thomas Enders und sein neuer französischer Kollege Louis Gallois eine enge Zusammenarbeit an. Zugleich gaben sie bekannt, dass Airbus heute auf der Luftfahrtmesse im britischen Farnborough eine verbesserte Version des Langstreckenjets A350 präsentieren wird.

Airbus und der Mutterkonzern EADS waren in Schwierigkeiten geraten, weil sich der Zeitplan für die Auslieferung des A380 wegen technischer Probleme nicht halten ließ. Die Krise kostete sowohl den deutschen Airbus-Chef Gustav Humbert als auch den französischen EADS-Chef Noë¨l Forgeard das Amt.

Zugleich bekräftigte der deutsche Co-Vorstandschef die Kritik am Hamburger Airbus-Werk. "Bei den Problemen mit dem A380 ist Hamburg einer der größten Brennpunkte. Da hilft es nicht, um den heißen Brei herumzureden", sagte Enders. "Aber Hamburg ist nur ein Teil der Produktionskette."

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