Ein Passagierflugzeug der britischen Fluggesellschaft easyJet.
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Easyjet lehnt Übernahmeangebot ab

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Easyjet lehnt Übernahmeangebot ab

Der britische Billigflieger Easyjet will sich nach seiner Notlage in der Corona-Krise eine Milliardensumme von Anlegern besorgen.

Luton - Ein Übernahmeangebot eines nicht genannten Kaufinteressenten lehnte die Fluggesellschaft Easyjet nach eigenen Angaben vom Donnerstag ab. Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge handelte es sich um die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air. Sprecher beider Airlines hätten eine Stellungnahme abgelehnt. Die Ausgabe neuer Aktien solle etwa 1,2 Milliarden britische Pfund (1,4 Mrd Euro) einbringen, teilte Easyjet in Luton bei London weiter mit. Das entspricht rund einem Drittel des bisherigen Börsenwerts. Außerdem hat sich Easyjet für die kommenden vier Jahre eine neue Kreditlinie über 400 Millionen US-Dollar (338 Mio Euro) gesichert.,

Übernahme an Höhe des Gebots gescheitert

Das Geld soll dem Unternehmen helfen, sich von den finanziellen Folgen der Corona-Krise zu erholen und es für mögliche weitere Rückschläge fit machen. Die Reisebeschränkungen infolge der Corona-Pandemie hatten Easyjet wie andere Fluggesellschaften in eine Existenzkrise gebracht. Die Übernahme Easyjets durch einen ungenannten Bieter ist den Angaben zufolge an der Höhe des Gebots gescheitert. Die Offerte habe Easyjet deutlich zu niedrig bewertet, hieß es in der Mitteilung. Zudem habe der Bieter die Übernahme komplett in eigenen Aktien bezahlen wollen. Inzwischen habe der Interessent versichert, dass er keine Übernahmeofferte mehr plane. (dpa)

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