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Wird der Prozess gegen Bernie Ecclestone eingestellt?

Bestechungs-Klage

Ecclestone-Prozess: Constantin will keine Einstellung

München – Das Münchner Unternehmen Constantin Medien hat Widerstand gegen die geplante Einstellung des Bestechungsprozesses gegen Formel-1-Chef Bernie Ecclestone angekündigt.

„Eine Einigung ohne den Rechtsverletzten Constantin wird nicht zu einer Befriedung führen“, sagte ein Sprecher der Kirch-Erben, die Mehrheitseigentümer der Constantin Medien sind, dem Münchner Merkur (Dienstag). Constantin hatte bereits erfolglos in England auf Schadenersatz von Ecclestone geklagt. Das Münchner Unternehmen glaubt, dass die Formel 1 zu günstig an den Investor CVC verkauft wurde, weil Ecclestone den ehemaligen Vorstand der Bayerischen Landesbank, Gerhard Gribkowsky, bestochen habe. So sei Constantin ein Schaden entstanden, weil dem Unternehmen als Vorbesitzer der Rennserie bei einem höheren Verkaufspreis ein Teil der Summe zugestanden hätte. Das Londoner Gericht sah jedoch keine Beweise für einen Unterwertverkauf. Ecclestone und die Staatsanwaltschaft München I haben sich auf eine Einstellung gegen die Zahlung einer Geldauflage von 100 Millionen Dollar verständigt. Das Gericht muss der Einigung allerdings am morgigen Dienstag noch zustimmen.

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