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In München angeklagt: Formel-1-Boss Bernie Ecclestone.

Prozess in München

Landesbank: Ecclestone wollte Provision zurückzahlen

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München – Der in München angeklagte Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat der Bayerischen Landesbank eine Millionenzahlung angeboten, um einem Prozess zu entgehen.

Eine Einigung kam jedoch nicht zustande. Die Staatsanwaltschaft wirft Ecclestone vor, den Ex-BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky mit 44 Millionen Dollar bestochen zu haben, damit der die Rennserie an den Ecclestone genehmen Investor CVC verkauft. Außerdem soll eine Provision von 41 Millionen Dollar für den Formel-1-Boss nicht gerechtfertigt gewesen sein.

In der Anklage, die unserer Zeitung vorliegt, heißt es, Ecclestones Anwälte hätten am 23. Juli 2012 mitgeteilt, „dass die Verteidigung für den Angeschuldigten – unter Aufrechterhaltung des eigenen Standpunkts – der BayernLB das Angebot unterbreitet habe, den seinerzeit als Provision erhaltenen Betrag einschließlich Zinsen zurückzuzahlen“. Eine Einigung sei daran gescheitert, dass die BayernLB neben der Provision auch einen zu niedrigen Kaufpreis als Schaden geltend gemacht habe. Ob die Formel 1 zu billig verkauft wurde, ist umstritten, dieser Vorwurf ist nicht mehr Teil der Anklage. Die BayernLB wollte sich zu den Verhandlungen mit Ecclestone nicht äußern.

Ecclestone bestreitet die Vorwürfe der Anklage und will die Millionen gezahlt haben, weil er sich von Gribkowsky erpresst fühlte. Dass er dennoch die Provision zurückgeben wollte, kommentierte der Brite dieser Tage im „Independent“ so: „Ich weiß nicht, warum ich angeboten habe, die Provision zurückzuzahlen. Anfangs haben wir gesagt, wir machen es, wenn es das ist, was nötig ist, um den Mist loszuwerden.“ Er habe jedoch nur die Hälfte der Summe zurückzahlen wollen.

Von Philipp Vetter

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