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Erfrischung im Kühlhaus.

Hilfe gegen Hitze

Edeka macht Kunden völlig kurioses Angebot

Ein Supermarkt hat gegen die Hitze ein paar Minuten Erfrischung im Angebot. Das kostet aber, versteht sich.

Friedberg/Hessen - Die Hitze in Deutschland setzt nicht nur den Tieren und Bauern zu. Auch Menschen beim Einkaufen spüren die deftigen Temperaturen mit teilweise knapp 40 grad Celsius. 

Dies machte sich ein Edeka in Friedberg in Hessen zu nutze. Für eine kleine Erfrischung beim Einkauf verlangt der Supermarkt Geld von seinen Kunden. Die dürften dann ins Kühlhaus. "Es ist als Gag gedacht, aber wenn jemand wirklich will, kann er kommen", sagte Lars Koch, Inhaber des Edeka-Marktes in einem Gewerbegebiet der Wetterau-Stadt, am Mittwoch laut Tag24.de. Bislang hätten sich etwa 20 Kunden die Erfrischung gegönnt. Spiegel online hatte zuerst berichtet.

Edeka-Angebot: 10er-Kühlhaus-Karte für 20 Euro

Zwei Minuten Kühlhaus-Kur kosten drei Euro, fünf Minuten fünf Euro. Der Ober-Gag: Kunden können sich auch eine 10er-Karte für 20 Euro gönnen. Wie kommt man auf eine solche Idee? Koch erklärt, dass Kunden des Edekas in der vergangenen Woche augenzwinkernd zu ihm gesagt hatten, sie würden gerne mal ins Kühlhaus.

Lars Koch, Inhaber eines Edeka-Marktes, zeigt in sein Kühlhaus, das er gegen Entgeld Besuchern zur Verfügung stellen möchte.

Die Hitzewelle bewegte Aldi wohl auch eine Urlaubsfrage auf Facebook zu posten. Doch ein User nutze das auch für Kritik am Unternehmen. 

Edeka-Angebot: Auf Gartenstühlen unter dem Sonnenschirm im Kühlhaus

Gesagt, getan. Koch weiß offenbar wie das Geschäft funktioniert. Das "halbernst" gemeinte Plakat mit dem Sommersonderangebot hat er am Eingang des Marktes aufgehängt. Es geht hier natürlich um ein "begrenztes Angebot nach Verfügbarkeit", wie er sagt.

Klar: Die Kunden haben aus hygienischen Gründen nur Zutritt zu einem Raum, in dem verpackte Ware, Obst und Gemüse lagert. Bequem machen können sie es sich unter einem Sonnenschirm und auf Gartenstühlen.

Weitere aktuelle (Edeka-)Themen, die Sie interessieren könnte: 

Die Supermarktkette Edeka testet Plastikdosen anstelle von Einwegtüten an der Wursttheke. Wie der Händlerverbund am Dienstag mitteilte, hat er ein Mehrweg-System entwickelt, das künftig bundesweit eingesetzt werden könnte. Der erste Test startet in Büsum in Schleswig-Holstein. Dort können Kunden Wurst oder Käse in einer Dose kaufen, die sie beim nächsten Einkauf wieder zurückgeben können.

"Das neue System ist einfach, praktisch und hilft dabei, Einwegverpackungen aus Plastik oder Papier zu vermeiden", erklärte ein Edeka-Sprecher. Ähnliche Dosen seien bereits in einzelnen Märkten im Einsatz. In Büsum wird nun getestet, wie sich solch ein Mehrweg-System in der Breite einführen lässt.

Lesen Sie dazu: Edeka führt Dosen an Wursttheke ein - nicht alle Kunden sind zufrieden

Deutschland schwitzt: Wir halten Sie über die Hitzewelle in Deutschland in unserem Ticker auf dem Laufenden. Außerdem hat ein Kunde bei Aldi nach Einkaufswagen-Chip gefragt und etwas sehr lustiges zurückbekommen. Darüber hinaus hat Aldi den Butterpreis gesenkt. Die Konkurrenten ziehen auch bereits nach. 

mke

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