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Edeka: Verwaiste Regale – Schon wieder Zoff mit Milka-Hersteller

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Von: Lisa Mayerhofer

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Der Edeka-Verbund liegt laut einem Bericht schon wieder mit Milka-Hersteller Mondelez im Streit. Ein Grund dafür könnte der günstigere Milka-Preis in den Niederlanden sein.

Hamburg – Dieser Streit scheint kein Ende nehmen zu wollen: Der Edeka-Verbund, Deutschlands größte Supermarktkette, und Mondelez, Hersteller der beliebten Schokoladen-Marke Milka, sind sich schon wieder uneins. Schon Anfang des Jahres gab es Auseinandersetzungen wegen der Lieferkonditionen.

Edeka und Milka-Hersteller wegen Einkaufspreise im Streit

Nun scheint der Streit nach mehreren Monaten wieder entbrannt zu sein: Bestellte Ware werde nicht geliefert, schreibt die Lebensmittelzeitung und verweist auf verwaiste Schoko-Regale in den Supermärkten. Bei den Auseinandersetzungen soll es um den Einkaufspreis gehen. Ein Grund dafür könnte laut der Zeitung sein, dass die Tafel Milka im Ausland für weniger Geld zu haben ist als in Deutschland.

So ist die lila Schoko-Marke in den Supermärkten in den Niederlanden im Standardsortiment günstiger als in Deutschland, schreibt die Lebensmittelzeitung. Und in Frankreich koste sie im Dreierpack nur 2,99 Euro. In Deutschland wird eine Tafel Milka im Standardsortiment bei Edeka für 1,29 Euro verkauft. Da dürfte der Blick in die Nachbarländer deutsche Einzelhändler, die sich für ihre Tiefstpreise im Vergleich zum europäischen Ausland rühmen, ziemlich fuchsen. Edeka und Mondelez wollten sich auf Anfrage nicht äußern.

Edeka-Tochter teilt gegen Hersteller Mars aus

Mondelez ist nicht der einzige Süßwaren-Hersteller, mit dem der Edeka-Verbund zurzeit im Clinch liegt. Das legt jedenfalls ein Facebook-Post der Edeka-Tochter Netto nahe. Der Discounter bewirbt darin nicht nur seine Eigenmarke, sondern teilt auch ordentlich gegen den Hersteller Mars aus, der „unangemessene Preiserhöhungen“ fordere.

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