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Edeka: Beinharter Preiszoff - Jetzt fliegen drei weitere beliebte Marken aus den Regalen

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Von: Patricia Huber

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Das Edeka-Logo außen auf einer Filiale.
Edeka geht nun auch mit dem nächsten Lebensmittel-Riesen in den Preiskampf. © Michael Gstettenbauer/ImagoImages

Edeka gibt sich in den laufenden Preisverhandlungen mit großen Lebensmittel-Konzernen weiter knallhart. In Supermärkten werden damit weitere Produkte knapp.

Hamburg - Die Preisverhandlungen bei Edeka* eskalieren immer mehr. Nachdem bereits Streitigkeiten mit Eckes-Granini, L’Oréal* und Melitta für Aufsehen sorgten, geht der Zoff jetzt mit PepsiCo weiter. Das berichtet die Lebensmittelzeitung.

Edeka: 14 Markenprodukte könnten vorübergehend aus dem Sortiment fliegen

Neben Pepsi trifft es auch noch zahlreiche weitere Produkte der Firma PepsiCo. Insgesamt bietet der Konzern in Deutschland 14 Marken an. Darunter weitere Getränkemarken wie Lipton, SchwipSchwap, Punica, 7up und Mirinda. Aber auch die Chips-Marken Lays und Doritos sind betroffen. Erst im vergangenen Jahr gab es Preisstreitigkeiten mit Coca-Cola. Damals war Pepsi noch ein willkommener Alternativlieferant.

Zu den Verhandlungen möchte PepsiCo sich nicht äußern, stellt aber gegenüber der Lebensmittelzeitung klar: „PepsiCo ist gegenüber Edeka lieferfähig.“ Aber wieso liefert sich Edeka in diesem Jahr so viele Konditionsstreitigkeiten mit seinen Handelspartnern?

Edeka wehrt sich gegen hohe Renditen der Industrie

Edeka-Vorstandschef Markus Mosa hatte angekündigt, sich gegen die aus seiner Sicht zu hohen Renditen der Industrie zu wehren. Das setzt er nun mithilfe des neuen Einkaufsbüros Everest und der internationalen Händlerallianz Epic Partners aus Genf um. Das Bündnis soll der Edeka-Gruppe im Durchschnitt einen hohen zweistelligen Millionenbetrag pro Jahr einbringen.

In den ersten Märkten leeren sich inzwischen bereits die Regale. Die Chips der Marke Lays sind teils schon Mangelware. Ähnlich sah es beim Streit mit Eckes-Granini* aus. An den Saftregalen hingen dann Zettel, auf denen auf „Harte Verhandlungen“ hingewiesen wurde. Edeka verwies dann auf die Eigenmarke und auf Produkte anderer Hersteller. (ph) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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