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Kaiser's Tengelmann - Edeka

Rewe legt neues Angebot vor

Edeka: Verhandlungen zu Kaiser's Tengelmann sind gescheitert

Köln - Die Verhandlungen zur Rettung der 15.000 Arbeitsplätze bei Kaiser's Tengelmann sind gescheitert. Das teilte Edeka mit.

„Leider haben die Gespräche mit Rewe keine Lösung gebracht“, erklärte der Einzelhandelsriese und machte den Kölner Rivalen für das Scheitern der Gespräche verantwortlich. „Edeka war zu extrem weiten Zugeständnissen bereit, um der Belegschaft von Kaiser's Tengelmann ab sofort eine sichere Zukunft zu bieten“, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens. Edeka wollte Kaiser's Tengelmann übernehmen, dabei hatte es aber massive Probleme gegeben.

Rewe machte dagegen, Edeka und Tengelmann für das Aus verantwortlich. Rewe-Chef Alain Caparros habe am Donnerstagabend sogar noch ein erweitertes Angebot vorgelegt, wie das Unternehmen mitteilte. Rewe sei bereit, Kaiser's Tengelmann als Ganzes zu übernehmen. „Herr Haub muss nun entscheiden, ob er diese Chance noch ergreifen will oder seine nun seit zwei Jahren dauernde Verweigerungshaltung fortsetzt“, hieß es in der Mitteilung des Konzerns.

dpa

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