Edel-Raketen im Trend - weniger Billig-Böller

Ratingen - Der Verband der pyrotechnischen Industrie hofft, beim Silvesterfeuerwerk in diesem Jahr auch dank neuer Trends wieder einen Umsatz von 113 Millionen Euro wie im Vorjahr zu erzielen.

Das erklärte Geschäftsführer Klaus Gotzen am Montag in Ratingen. Der genaue Umsatz hänge jedoch auch vom Wetter ab, das den einen oder anderen “wankelmütigen Kunden“ noch abschrecken könne.

So begrüßen die Menschen das neue Jahr

So begrüßen die Menschen das neue Jahr

In den vergangenen Jahren habe es immer einen kleinen Umsatzzuwachs gegeben, da der Trend hin zu den teureren Raketen und weg von den billigeren Böllern gehe. Verkaufsstart ist der Mittwoch.

Gotzen fügte hinzu, immer mehr würden auch Batterie- und Verbundfeuerwerke verkauft. Diese müssen nur einmal angezündet werden und lassen verschiedene Effekte hintereinander abbrennen.

Fast alle deutschen Marken bis auf Weco ließen ihre Feuerwerke nach deutschen Zulassungen in Südchina produzieren, sagte der Geschäftsführer. So erlaube in Deutschland die Berliner Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM) nur Schwarzpulver und keinen Sprengstoff. Außerdem müssten Zündschnüre eine Verzögerungswirkung aufweisen.

Gotzen riet dazu, die Gebrauchsanweisung schon am Mittag des Silvestertages zu lesen. Auch sollten keine Eigenbauten abgebrannt werden.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trotz unerwartet starken Jahresstarts: US-Wirtschaft schwächelt
Deutlich besser ausgefallen als angenommen ist das Wirtschaftswachstum der Vereinigten Staaten unter Führung Trumps. Dennoch hat sie an Schwung verloren.
Trotz unerwartet starken Jahresstarts: US-Wirtschaft schwächelt
Dax geht etwas schwächer ins Wochenende
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat sich am Freitag mit leichten Verlusten ins Wochenende verabschiedet. Gute Wachstumszahlen aus der US-Wirtschaft halfen ihm, sein Minus …
Dax geht etwas schwächer ins Wochenende
„Vanille-Krise“: Schreck für Eisfreunde
Vanille ist die Lieblings-Eissorte der Deutschen. Bald könnten den Eisjüngern aber schmerzhafte Veränderungen ins Haus stehen.
„Vanille-Krise“: Schreck für Eisfreunde
Wirtschaftsforscher verteidigen deutschen Handelsüberschuss gegenüber USA
Auf dem G7-Gipfel kritisierte Donald Trump scharf den deutschen Handelsüberschuss gegenüber der USA. Jetzt reagiert das Institut der deutschen Wirtschaft Köln mit einer …
Wirtschaftsforscher verteidigen deutschen Handelsüberschuss gegenüber USA

Kommentare