Edel-Raketen im Trend - weniger Billig-Böller

Ratingen - Der Verband der pyrotechnischen Industrie hofft, beim Silvesterfeuerwerk in diesem Jahr auch dank neuer Trends wieder einen Umsatz von 113 Millionen Euro wie im Vorjahr zu erzielen.

Das erklärte Geschäftsführer Klaus Gotzen am Montag in Ratingen. Der genaue Umsatz hänge jedoch auch vom Wetter ab, das den einen oder anderen “wankelmütigen Kunden“ noch abschrecken könne.

So begrüßen die Menschen das neue Jahr

So begrüßen die Menschen das neue Jahr

In den vergangenen Jahren habe es immer einen kleinen Umsatzzuwachs gegeben, da der Trend hin zu den teureren Raketen und weg von den billigeren Böllern gehe. Verkaufsstart ist der Mittwoch.

Gotzen fügte hinzu, immer mehr würden auch Batterie- und Verbundfeuerwerke verkauft. Diese müssen nur einmal angezündet werden und lassen verschiedene Effekte hintereinander abbrennen.

Fast alle deutschen Marken bis auf Weco ließen ihre Feuerwerke nach deutschen Zulassungen in Südchina produzieren, sagte der Geschäftsführer. So erlaube in Deutschland die Berliner Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM) nur Schwarzpulver und keinen Sprengstoff. Außerdem müssten Zündschnüre eine Verzögerungswirkung aufweisen.

Gotzen riet dazu, die Gebrauchsanweisung schon am Mittag des Silvestertages zu lesen. Auch sollten keine Eigenbauten abgebrannt werden.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

BASF erzielt dank Basischemikalien erneut Gewinnsprung
Für den Chemieriesen läuft es dank eines starken Geschäfts mit Chemikalien für viele Alltagsprodukte rund. In den anderen Sparten gibt es hingegen Rückschläge.
BASF erzielt dank Basischemikalien erneut Gewinnsprung
Der Dax bleibt lethargisch
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax präsentiert sich schwerfällig. Die Flut von Unternehmenszahlen in den kommenden Tagen sowie die am Donnerstag anstehende Sitzung der …
Der Dax bleibt lethargisch
Große Pläne: Netflix will sich hunderte Millionen am Kapitalmarkt holen
Serien und Filme sind nicht billig in der Herstellung. Der Streamingdienst Netflix will sich nun frisches Geld holen. Und das nicht zu knapp.
Große Pläne: Netflix will sich hunderte Millionen am Kapitalmarkt holen
EU-Länder einigen sich auf neue Regeln gegen Sozialdumping
Frankreichs Präsident Macron jubelt: Er hat sich besonders für eine Reform der Entsenderichtlinie eingesetzt - jetzt ist sie auf den Weg gebracht.
EU-Länder einigen sich auf neue Regeln gegen Sozialdumping

Kommentare