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Sonder- und Restposten sowie Billigware aus Asien gibt es beim Billiganbieter Tedi.

Ein-Euro-Läden auf Expansionskurs

Osnabrück - Ein-Euro Läden scheinen bei den Deutschen gut anzukommen - der Marktführer Tedi eröffnet an jedem zweiten Werktag eine neue Filiale. Billiganbieter ändern jedoch ihre Strategie.

Der Billiganbieter Tedi, deutscher Marktführer unter den Ein-Euro-Läden, will weiter rasant expandieren. Der zum Tengelmann-Konzern gehörende Discounter mit Sitz in Dortmund eröffne derzeit bundesweit an jedem zweiten Werktag eine neue Filiale, berichtet die “Neue Osnabrücker Zeitung“ (Montag).

Mittelfristig solle sich die Zahl von derzeit 1000 Zweigstellen mit aktuell 6000 Beschäftigten auf 2000 verdoppeln, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Tedi-Sprecher Tobias Mrowitzki. Branchenkenner wie der Braunschweiger Marketing-Professor Wolfgang Fritz sehen einen Wandel des Segments.

Zunehmend suchten die Ketten gefragtere Lagen in den Innenstädten. “Mittlerweile beobachten wir einen deutlich gesteigerten Professionalisierungsgrad mit festen Konzepten und einer klar definierten Strategie“, sagte Olaf Roik vom Handelsverband Deutschland (HDE) dem Blatt.

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Auch das Sortiment besteht immer seltener aus Sonder- und Restposten. Stattdessen wird im großen Stil bei spezialisierten Billigwaren-Herstellern in Asien eingekauft. Fritz schätzt, dass die hierzulande 2000 bis 2500 Ein-Euro-Läden auf zusammen rund 2,5 Milliarden Euro Umsatz kommen. Beschäftigt würden 8000 bis 10 000 Mitarbeiter, viele davon in Teilzeit.

dpa

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