Eine Absage nach der anderen: Woran viele Schüler scheitern

- Für viele Schüler wird es knapp. Am 28. Juli beginnen die Ferien. Doch viele haben noch keinen Ausbildungsplatz für das beginnende Lehrjahr im September. Trotz Dutzender Bewerbungen, war ihre Suche nach einer Lehrstelle bisher erfolglos. Was können Sie als Schulabgänger verbessern? Hier einige Anregungen:

<P>Nicht aufgeben</P><P>Der wichtigste Tipp zuerst: Nicht entmutigen lassen! Auch wenn Sie Sich schon hundertmal beworben haben, dürfen Sie nicht aufgeben. Vielleicht klappt es beim hundert und ersten Mal.<BR><BR>Nachfragen</P><P>Warum hat es nicht geklappt? Es gehört zwar einige Überwindung dazu, dort anzurufen, woher die Absage kam. Aber es kann helfen, zu ergründen, warum die Bewerbung abgelehnt wurde. Nicht alle Ausbilder begründen von sich aus ihre Absage (Fehler, unvollständige Angaben usw.). Wenn Sie Ihre Fehler kennen, können Sie sie beim nächsten Mal vermeiden. Auch Eltern, Lehrer oder Berufsberater können für den Lehrstellensucher anrufen.<BR><BR>Sorgfalt</P><P>Größte Sorgfalt beim Verfassen der Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf): Lassen Sie das Geschriebene von einem oder mehreren gegenlesen. Lesen Sie die fertige Bewerbung später, vielleicht erst am nächsten Tag noch einmal, bevor die Post abgeht. Vollständigkeit sowohl des Lebenslaufs als auch der Unterlagen (Zeugnisse, ggf. Proben) und ansprechendes Äußeres sind Pflicht.<BR><BR>Inhalt prüfen</P><P>Neben der korrekten äußeren Form, muss die Bewerbung den Empfänger direkt ansprechen. Wird dem Leser wirklich klar, warum Sie diese Ausbildung anstreben und warum Sie der geeignete Kandidat dafür sind? Zeigen Sie die Bewerbung anderen und fragen Sie kritisch nach.<BR><BR>Selbsteinschätzung</P><P>Bin ich überhaupt der Richtige für den gewünschten Beruf? Eine Fehleinschätzung der eigenen Fähigkeiten führt häufig zu einer Absage. Daher ist es wichtig seine Schwächen zu kennen und zu wissen, ob die Lücken ausgeglichen werden können. Hilfreich ist ein Anruf beim Ausbildungsbetrieb: Genaues Nachfragen, was gewünscht und gefordert wird, zeugt von Interesse für die Lehrstelle.<BR><BR>Richtige Wahl</P><P>Neben der Einschätzung der eigenen Fähigkeiten ist auch die Wahl des passenden Berufes bedeutend. Gibt es gute Gründe gerade diesen Beruf anzustreben oder wäre ein ganz andere Lehrstelle nicht passender. Fragen Sie sich selbst und andere: Eltern, Lehrer, Berufsberater und immer auch Verantwortliche in den Betrieben.<BR><BR>Alternative suchen</P><P>Hat es trotz allem noch nicht geklappt, gibt es viele gute Möglichkeiten, die Zeit bis zum nächsten Lehrjahr zu überbrücken. Praktikum, Hospitanz, ehrenamtliche Tätigkeit, freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr, Weiterbildung oder auch ein Au-pair-Jahr sind lehrreich, nützen ihrer Persönlichkeitsentwicklung, schaffen Kontakte und werden bei zukünftigen Arbeitgebern meist gern gesehen.</P>

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